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PSA und Toyota: Transporter benötigen neues Gurtschloss

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Die Modelle Peugeot Expert, Citroën Jumpy und Toyota Proace mit drei Sitzplätzen vorne müssen für mindestens 30 Minuten in die Vertragswerkstatt. Die betroffene Stückzahl ist weltweit sechsstellig.

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Unter anderem beim Toyota Proace mit Doppelbeifahrersitz gibt es Probleme mit dem Gurtschloss.
Unter anderem beim Toyota Proace mit Doppelbeifahrersitz gibt es Probleme mit dem Gurtschloss.
(Bild: Toyota)

PSA und Toyota rufen ihre in Gemeinschaftsproduktion gefertigten Transporter Expert, Jumpy und Proace zurück. Wie ein Sprecher der Toyota Deutschland GmbH auf Anfrage erklärte, geht es bei den Japanern um knapp 51.000 Exemplare, davon fast 4.900 in Deutschland. Die Maßnahme sei nur für Transporter aus dem Bauzeitraum März 2016 bis Februar 2019 mit Doppel-Beifahrersitz vorgesehen.

„Es besteht die Möglichkeit, dass sich unter bestimmten Fahrbedingungen die Verriegelung des äußeren Beifahrersitzgurt der Vordersitzbank ungewollt löst“, erklärte ein Sprecher von Toyota Deutschland auf Anfrage. Für die Erneuerung des betroffenen Gurtschlosses benötigt die Vertragswerkstatt laut seinen Angaben zwischen einer halben und einer dreiviertel Stunde. Anschließend speichert sie die Maßnahme im Garantiesystem.

Der Aktionscode hierfür lautet „19SMD-073“. Bei den baugleichen PSA-Modellen firmieren die Rückrufe nach unseren Informationen unter den Codes „GTJ“ (Citroën Jumpy) und „JLQ“ (Peugeot Expert). Bislang liegt nur zur Löwenmarke ein Eintrag vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) vor.

Demnach müssen weltweit knapp 87.000 Exemplare aus dem Produktionszeitraum 8. September 2015 bis 31. Juli 2019 in den Partnerbetrieb, um dort ein Schaumstoffstück und eine Fixierung mit einem Schrumpfschlauch anbringen zu lassen. „Dies ermöglicht es, den Kontakt zwischen den beiden Gurtschlössern zu vermeiden“, heißt es in dem Warnhinweis für 4.566 in Deutschland registrierte Modelle.

(ID:46205243)

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist