Reifenlager Ergowheel erhöht Lagerkapazität

Ergonomische Bedienung und bessere Raumnutzung

| Autor: Norbert Rubbel

Mit dem Lagersystem Ergowheel lässt sich die Kapazität eines Reifenlagers erhöhen.
Mit dem Lagersystem Ergowheel lässt sich die Kapazität eines Reifenlagers erhöhen. (Foto: Gewe)

Wer nur begrenzt Platz für die Einlagerung der Kundenräder hat, kann mit dem Reifenlager „Ergowheel“ seine Lagerkapazität erweitern. Das Produkt der Gewe Lager-Tec GmbH mit Sitz im hessischen Breuna ist mit einem Rollensystem ausgerüstet. Dadurch werden die Räder nicht wie in herkömmlichen Regalen stehend gelagert, sondern liegend auf Rollen.

Entnimmt ein Lagermitarbeiter das vordere Rad eines Satzes, rollen die restlichen Räder automatisch nach. Er kann dadurch laut Gewe Lager-Tec die Ein- und Auslagerung der Räder kräfteschonender und zeitsparender durchführen als bei gängigen Lagersystemen für stehende Räder. Zudem schütze die liegende Lagerung die Alufelge vor Beschädigungen, da das Rad mit seiner unempfindlichen Innenseite auf den Röllchenleisten liegt.

Mehr eingelagerte Kundenräder für bessere Kundenbindung

Einen weiteren, ökonomischen Vorteil gibt der Regalhersteller mit der besseren Ausnutzung des vorhandenen Lagerraums an. Das bestätigt Alexander Host vom Autohaus Hetzler in Kassel. Er trieb im letzten Jahr die Umrüstung des alten Lagers auf das Ergowheel-System an. „Wir konnten unsere Lagerkapazität auf der gleichen Fläche um 30 Prozent erweitern“, berichtet Host jetzt.

Zunächst hat die Entscheidung für das Gewe-System allerdings höhere Investitionskosten zur Folge, als für klassische Rad-Reifen-Regale notwendig sind. Seine Regalkosten pro Radsatz gibt Host mit 70 Euro an, Regale mit stehenden Rädern kommen erfahrungsgemäß auf rund 30 Euro. Entscheidend für die Investition war für den Unternehmer jedoch das Auswahlkriterium „bestmöglichste Raumausnutzung der vorhandenen Lagerfläche“. Außerdem amortisierten sich die Aufwendungen für das neue Lagersystem bereits in zwei Jahren, schätzt Host. Schon heute profitiert das Kasseler Autohaus von zusätzlich 116 eingelagerten Radsätzen – und nicht zuletzt von der daraus resultierenden Kundenbindung.

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