Die Händler wehren sich vor allem gegen den administrativen Aufwand und die steigende Komplexität der Angebote. Bei der Verkaufsförderung habe die Komplexität unakzeptable Ausmaße angenommen, so Schumacher. „Die Finanzprodukte werden immer anspruchsvoller und unübersichtlicher.“ Allerdings gebe es auch positive Beispiele wie die Twingo-Aktion „Je t’aime“. Nur hätten dabei Fahrzeuge gefehlt.
Renault-Ziel: Sechs Prozent Marktanteil in 2015
Schumacher bestätigte Renault Deutschland einige Fortschritte – zum Beispiel die Aktivitäten im Internet. An anderer Stelle sieht der Präsident des Händlerverbands jedoch weiteren Verbesserungsbedarf: „Grundlage für die Durchführung der Aktionen sind funktionierende EDV-Systeme.“
Die Notwendigkeit zur Verbesserung bei administrativen Aspekten hat Renault erkannt – wenigstens zum Teil. „Daran arbeiten wir ständig. Wir haben deutlich verschlankt und vereinfacht und hören damit auch nicht auf“, so Schaible. Dies könne jedoch nicht das Hauptinteresse sein. Die Priorität gelte dem Wachstum. Bereits im vergangenen Jahr hat der Autobauer sein Ziel für 2015 verkündet: Dann will Renault Deutschland wieder einen Marktanteil von sechs Prozent erreichen. Parallel dazu soll dann auch die Rendite deutlich über ein Prozent steigen.
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