Suchen

Rückruf: BMW prüft Fördereinheit im Dieseltank des X3

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Jakob Schreiner

In Deutschland müssen 2.320 Halter eines X3 einen Werkstatttermin vereinbaren. Eine Verringerung des Kraftstofftransfers innerhalb des Tanks könnte dazu führen, dass unter bestimmten Fahrbedingungen der Motor abstirbt.

Firmen zum Thema

X3-Modelle aus dem Produktionszeitraum 2. August 2017 bis 23. Januar 2018 sind vom Rückruf betroffen.
X3-Modelle aus dem Produktionszeitraum 2. August 2017 bis 23. Januar 2018 sind vom Rückruf betroffen.
(Bild: BMW)

BMW bittet weltweit 21.140 Halter eines X3 mit Dieselmotorisierung in die Vertragswerkstatt, davon 2.320 in Deutschland. „Im Rahmen eines sicherheitsrelevanten Rückrufs prüft bzw. tauscht die BMW Group die Tankeinbaueinheit der betroffenen Fahrzeuge“, erklärte ein Konzernsprecher auf Anfrage. Die Kompakt-SUV stammen aus dem Produktionszeitraum 2. August 2017 bis 23. Januar 2018.

Bei einer internen Qualitätsanalyse habe man festgestellt, dass die Verschlusskappe vom Druckbegrenzungsventil der Kraftstofffördereinheit möglicherweise beschädigt sei, sagte der Sprecher. „Durch das beschädigte Druckbegrenzungsventil, kann eine tankinterne Leckage entstehen, was zu einer verringerten Saugstrahlpumpenleistung führt. In der Folge reduziert sich der Kraftstofftransport von der linken zur rechten Tankseite.“

BMW X3: Start frei für Generation drei
Bildergalerie mit 10 Bildern

Eine Verringerung des Kraftstofftransfers innerhalb des Tanks könnte dazu führen, dass unter bestimmten Fahrbedingungen der Motor abstirbt, obwohl die Kraftstoffanzeige ein ausreichendes Niveau anzeigt. Unfälle in diesem Zusammenhang sind dem Hersteller laut eigener Aussage nicht bekannt.

Seit Ende März prüfen die Vertragswerkstätten im Rahmen der Aktion „0016320200“ die Fördereinheit im Tank und ersetzen sie bei Bedarf. Die Reparatur soll den Angaben zufolge rund eineinhalb Stunden dauern. Die Maßnahme wird anschließend in die BMW interne Datenbank eingetragen.

(ID:45247283)

Über den Autor

 Niko Ganzer

Niko Ganzer

Freier Journalist