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Rückruf: Ford Ranger droht Bremsversagen

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm

Weltweit benötigen über eine halbe Million Ford Ranger der Baujahre 2016 bis 2018 verbesserte Bauteile. Allein 15.800 dieser Pick-ups sind in Deutschland gemeldet. Den Autos könnte im schlimmsten Fall der Bremsschlauch platzen.

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Knapp 16.000 Ford Ranger aus dem Produktionsjahr 2018 müssen in die Werkstatt.
Knapp 16.000 Ford Ranger aus dem Produktionsjahr 2018 müssen in die Werkstatt.
(Bild: Ford)

Ford ruft in Deutschland rund 15.800 Einheiten des Ranger zurück. Die Pick-ups stammen laut einem Markensprecher aus dem Werk Silverton in Südafrika und liefen dort zwischen 4. Juni 2016 und 28. August 2018 vom Band. Ursache für die Aktion sei ein möglicher Verlust von Bremsflüssigkeit durch Materialermüdung der vorderen Bremsschläuche.

Die Bauteile könnten „bei anhaltender Nutzung unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen“ aufschwellen oder sogar platzen, sagte der Sprecher. Die Vertragswerkstatt baut in die betroffenen Fahrzeuge überarbeitete Teile ein. Die veranschlagte Arbeitszeit beträgt den Angaben zufolge etwa 1,2 Stunden. Der Aktionscode lautet „19S12“.

Weltweit hat der Rückruf einen deutlich größeren Umfang. Rund 540.000 Ranger-Fahrzeuge benötigen nach Informationen der Webseite „Kfz-Rückrufe.de“ neue Bremsschläuche. Neben Südafrika wurden die Modelle auch in Thailand und Argentinien gebaut.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist