Rückrufe: Q30-Baureihe von Infiniti dreifach betroffen

Lockere Verschraubungen an Gurt und Kabelbaum

| Autor: Niko Ganzer

Ein großer Teil der Q30-Fahrzeuge in Deutschland muss in die Werkstatt.
Ein großer Teil der Q30-Fahrzeuge in Deutschland muss in die Werkstatt. (Foto: Michel / »kfz-betrieb«)

Nissans Edeltochter Infiniti hat zwei Rückrufaktionen gestartet, die das Kompaktmodell Q30 und den SUV-Ableger QX30 gleichermaßen betreffen. Laut einem Sprecher von Infiniti Center Europe führt die größere der beiden Maßnahmen in Deutschland zu 1.044 einbestellten Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum 4. August 2015 bis 18. Juli 2016. Beanstandet wird, dass die Muttern der Sicherheitsgurtschlösser der Rücksitze möglicherweise nicht fest genug angezogen wurden. Um dies nachzuholen sind 15 Minuten eingeplant. Weltweit geht es um 7.117 Einheiten.

Nur knapp dreistellig ist in Deutschland ein Rückruf für weltweit 1.428 Q30/QX30. Hier ist die Rückhaltefunktion der vorderen Sicherheitsgurte eingeschränkt, weil linker und rechter Gurt im Werk vertauscht wurden. Dies wird im Rahmen eines etwa 25-minütigen Werkstattaufenthalts korrigiert. Betroffen sind Fahrzeuge des Bauzeitraums vom 1. März 2015 bis 26. April 2016.

Infiniti QX30: Einstieg in die kompakte SUV-Klasse

Eine dritte Aktion, von der nur der Q30 betroffen ist (in Deutschland 384, weltweit 4.244 Einheiten), dreht sich ebenfalls um locker sitzende Muttern. Sie wurden an den Kabelbaum-Anschlussklemmen des Energie-Verteilmoduls (Intelligent Power Distribution Module, IPDM) möglicherweise nicht fest genug angezogen, was durch die Batteriewarnleuchte angezeigt wird.

„Wenn das Fahrzeug über einen längeren Zeitraum unter hoher elektrischer Last weiterhin mit schlechtem Klemmenkontakt und hohem Widerstand arbeitet, leuchtet die Funktionsstörungswarnleuchte (MIL) auf, die Klemme überhitzt sich und beschädigt dadurch die umliegenden Kunststoffteile“, sagte der Sprecher. Die betroffenen Fahrzeuge wurden zwischen dem 5. August 2015 und dem 2. März 2016 gebaut.

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