IFA-Branchengipfel Sales-Forum: „Es ist ein Verdrängungswettbewerb“

Von Yvonne Simon 4 min Lesedauer

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Chinesische Konkurrenten gewinnen Marktanteile und Kunden wollen plötzlich mehr E-Autos kaufen als produziert werden. Vertreter von Skoda, BMW, Toyota und Hyundai diskutierten auf dem IFA-Branchengipfel, wie sie ihren Vertrieb aufstellen, um im Wettbewerb zu bestehen.

Sprachen mit IFA-Chef Prof. Stefan Reindl (r.) über die Zukunftsstrategien ihrer Marken: (v.l.) Andreas Krause, Director Sales Hyundai Deutschland, Jörg Dzubiella, Direktor Sales & Network Toyota Deutschland, Tim Beltermann, Leiter Markt Deutschland BMW Group und Frank Barwasser, Sprecher der Geschäftsführung Skoda Auto Deutschland.(Bild:  Grimm – VCG)
Sprachen mit IFA-Chef Prof. Stefan Reindl (r.) über die Zukunftsstrategien ihrer Marken: (v.l.) Andreas Krause, Director Sales Hyundai Deutschland, Jörg Dzubiella, Direktor Sales & Network Toyota Deutschland, Tim Beltermann, Leiter Markt Deutschland BMW Group und Frank Barwasser, Sprecher der Geschäftsführung Skoda Auto Deutschland.
(Bild: Grimm – VCG)

Der Wettbewerb am deutschen Markt wird zusehends härter. Zwischen Januar und September 2026 kamen chinesische Autohersteller zusammengerechnet auf einen Marktanteil von 4,5 Prozent (Gesamtjahr 2025: 2,2 %), während der Markt nur leicht wächst und viele etablierte Hersteller Anteile verlieren. Mit entsprechenden Zahlen und Kurven konfrontierte Prof. Stefan Reindl Vertreter von Skoda, BMW, Toyota und Hyundai in einer Diskussionsrunde auf dem Branchengipfel des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) am Donnerstag in Nürtingen.

Ängste, Marktanteile zu verlieren, gebe es bei Hyundai nicht, entgegnete etwa Andreas Krause, Director Sales der koreanischen Marke in Deutschland. Gleichwohl müsse man annehmen, dass sich der Wettbewerb neu ordnet. „Jeder muss mit seinem Handelsnetz und seinen Produkten um den Kuchen kämpfen“, so Krause.