Service Award 2013: Holländisches im märkischen Sand

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Eine perfekte Verkehrsanbindung, Dienstleistungen für jede Marke und einen Service nach Maß: Das bietet DAF in Großbeeren.

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In Großbeeren dreht sich alles ums Nfz – nicht nur um DAF.
In Großbeeren dreht sich alles ums Nfz – nicht nur um DAF.
(Foto: Dominsky)

Wer das Risiko liebt, der kann beispielsweise ausgefallenen Sportarten nachgehen oder sein Geld beim Glücksspiel anlegen. Er kann aber auch einen DAF-Betrieb am Rande Berlins eröffnen. Letzteren Plan hatten vor 15 Jahren drei Herren, die beschlossen, sich im Nfz-Bereich selbstständig zu machen. DAF Deutschland bekam Wind davon, regte eine Zusammenarbeit an und half sogleich bei der Suche nach einer geeigneten Lokalität. Weshalb? Vielleicht, um etwas gegen den damaligen Marktanteil von kaum erwähnenswerten 0,8 Prozent zu tun?

Dass der ideale Standort in Großbeeren inmitten Berliner Heidekrauts liegt – sprich im Nirgendwo vor den Toren der Hauptstadt – davon war nur einer der drei Jungunternehmer überzeugt. „Die Standortwahl hat sich dank der vierspurigen Bundesstraße vor unserer Haustür, der direkten Anbindung an die A10 und des inzwischen hier entstandenen weitläufigen Gewerbegebiets als perfekt erwiesen“, kommentiert Geschäftsführer Uwe Hanneken gegenüber der Jury des Service Awards 2013 die Durchsetzung seiner damaligen „Prophezeihung“ – seine beiden Partner sprachen sich einst gegen Großbeeren aus.

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Unorthodoxe Kundenlösungen

Seit 2002 finden DAF-Eigner in der Märkischen Allee 61 alles; auch alles das, was das Serviceherz begehrt. Anders als bei den großen Marken und deren Servicestützpunkten genießen sie zahlreiche Freiheiten. Beispielweise die, keinen Termin ausmachen zu müssen. „Jeder Kunde kann kommen, wann er möchte, auch noch nach 20 Uhr, wenn die Werkstatt offiziell schließt“, erklärt Hanneken. Auch beim oftmals wunden Punkt „Kundenparkplatz“ beziehungsweise dessen Suche können sich DAF-Berlin-Kunden entspannt zurücklehnen. Sie parken ihren „Bock“ einfach irgendwo kreuz und quer. Der Vorteil für die Serviceberater: Ein Blick aus dem Fenster genügt und jeder weiß, dass ein Kunde im Haus ist. Jemand kümmert sich umgehend um ihn – anderenfalls entsteht Chaos auf dem Hof.

Dass die Großenbeerer einen Fremdfabrikatsanteil von rund 50 Prozent haben und auch jede Menge Busse und Trailer warten und instandsetzen, ist für Kunden des Hauses ebenfalls „nice to have“ – ihnen reicht mit ihrem DAF-Partner ein einziger Ansprechpartner. Und nachdem DAF-Fuhrparks in der Regel klein bis kleinst sind, sind auch „kleine“ Kunden im Berliner Süden beachtete und wertgeschätze Kunden.

Auf nach Frankfurt

Als einer von rund 300 Bewerbern hat sich der DAF-Betrieb für einen der ersten Plätze beim Service Award 2013 qualifiziert. Von den Serviceleistungen überzeugte sich die Jury, besetzt mit Vertretern der Redaktion »kfz-betrieb« sowie der Sponsoren Fuchs Schmierstoffe, Pirelli und Berner, persönlich.

Die endgültigen Platzierungen erfahren die Teilnehmer im Rahmen der IAA am 12. September 2013 im Frankfurter Maritim Hotel. Die Teilnahme an der Preisverleihung ist kostenlos. Anmeldung unter www.service-award.de.

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