Skoda Sunroq: Ein Cabrio für die Träume

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Zudem ließen die Azubis ihrer gestalterischen Fantasie freien Lauf. Beispielsweise leuchten die Skoda-Logos am Auto in der Dunkelheit. Spezielle Blinkerleuchten sowie hinterleuchtete Türgriffe gehören ebenfalls zu den markanten Details. Bei Dunkelheit werden aus den Stoßfängern heraus Skoda-Logos auf den Asphalt projiziert.

Der 1,5-Liter-Turbobenziner – ein leicht modifiziertes Serienaggregat, das dank veränderter Motorsteuerung auf 120 kW/163 PS kommt (statt 110 kW/150 PS) – läuft ziemlich markant. Der Vierzylinder röhrt und trompetet in allen erdenklichen Tonlagen. Wenn man ihn drehen lässt, enttäuscht die potent wirkende, vierflutige Auspuffanlage nicht. Zu diesem sportlichen Timbre passt auch das manuelle Sechsganggetriebe. Und der Zugang zur Rückbank ist denkbar praktisch – klar, es ist ja ein Viertürer. Einer, dessen Kofferraum diesen Namen verdient hat.

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Der Traum bleibt wohl ein Traum

Gibt es also Hoffnung für ein Skoda Cabrio? Zumindest haben die Tschechen den Namen schützen lassen. Doch auf Anfrage unterstreicht der deutsche Importeur, dass es sich beim Sunroq um Fingerübungen der Azubis handelt. „Eine Weiterentwicklung zur Serie ist nicht vorgesehen“, heißt es deutlich. Die Absatzerwartungen für Cabrios sind einfach zu gering bei gleichzeitig steigenden Auflagen hinsichtlich Crashanforderungen und Stabilität. Dazu kommt, das Skoda derzeit keine Produktionskapazitäten frei hat. Cabrio-Liebhaber sollten also besser nach einem dachlosen Felicia Ausschau halten.

Vor dem aktuellen Projekt hatten die Skoda-Nachwuchskräfte bereits verschiedene Karosserievarianten entworfen: Nach und nach entstanden das erste Cabrio Citijet als modifizierter Citigo, der Pick-up Funstar auf Fabia-Basis, das Coupé Atero als schnittiger Rapid-Klon und der Buggy Element erneut als umgebauter Citigo.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Fachredakteur Management & Handel, Redaktion »kfz-betrieb«