Auto-Check: Cupra Terramar VZ
Sportlicher Familien-SUV aus dem Konzernbaukasten
Anbieter zum Thema
Die Marke Cupra ist ein wenig ambivalent: ganz schön elektrisch und doch PS-lastig, zeitgeistig und ein wenig von gestern. Der Terramar passt in dieses Schema: schon Familienauto, aber doch mit Lust auf Speed. Erst recht in der getesteten VZ-Variante.
Mit dem Terramar hat sich Cupra nochmals einen klassischen SUV gegönnt – und das, wirklich klassisch, auch noch als Verbrenner (angeblich die letzte Cupra-Neuerscheinung mit dieser Antriebstechnik). Aus verkaufsstrategischer Sicht ist das ein nachvollziehbarer Schritt, das SUV-Segment boomt weiter und im Volkswagenkonzern ist alle Technik vorhanden, die es braucht, ein modernes und konkurrenzfähiges SUV-Modell auf den Markt zu werfen.
Der Nachteil: Man fühlt sich im Terramar eher gewöhnlich, der Cupra-typische Aha-Effekt ist nur kurz, wenn man die kupferfarbigen Applikationen erst einmal durchinspiziert hat. Da mal eine Lüftungssteuerung in Kupfer, dort ein bisschen Kupfer am Lenkrad, am Türöffner oder in der Mittelkonsole. Man ist sich sofort bewusst, dass man in einem Cupra-Modell sitzt. Aber man ist sich eben auch schnell bewusst, dass das Fahrzeug aus vorhandenen Konzern-Baugruppen besteht. Die Verwandtschaft zum VW Tiguan ist einfach da.
-
4 Wochen kostenlos testen
-
Danach 17,90 € / Monat
-
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen