ADAC-Auswertung Spritpreise steigen weiter

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Preise für E10 sind auf ein Jahreshoch geklettert. Der ADAC macht den gestiegenen Ölpreis und den Sommerreiseverkehr verantwortlich. Derweil startet in Italien eine staatliche Maßnahme für mehr Transparenz auf dem Spritmarkt.

(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Mitten in der Sommerreisesaison steigen die Spritpreise in Deutschland weiter. Superbenzin der Sorte E10 hat inzwischen ein neues Jahreshoch erreicht, wie der ADAC am Dienstag mitteilte. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Montags kam der Kraftstoff demnach auf 1,852 Euro pro Liter. Das sind 6,4 Cent mehr als Anfang Juli. Der Dieselpreis lag bei 1,717 Euro, das ist zwar kein Jahreshoch, der Anstieg seit Anfang Juli ist mit 11,4 Cent allerdings drastisch.

Als Preistreiber sieht der ADAC unter anderem den im Juli gestiegenen Ölpreis. Allerdings dürfte auch die gestiegene Nachfrage nach Kraftstoffen durch den Sommerreiseverkehr eine Rolle spielen, hieß es. Grundsätzlich sei das Preisniveau aber „schon seit langem deutlich überhöht“. Etwas günstiger tankt es sich am Vorabend der Urlaubsreise – dann sind die Preise an den Tankstellen in der Regel mehrere Cent geringer als am Morgen.

In Italien tut sich was

In Italien sind ab Dienstag die Tankstellen verpflichtet, neben ihren eigenen Spritpreisen auch die regionalen und nationalen Durchschnittspreise für Benzin und Diesel anzugeben. Dies soll eine stärkere Transparenz bei den Preisen garantieren, damit Verbraucher ihre Wahl der Tankstelle besser treffen können und nicht überteuerte Preise bezahlen müssen. Der Schritt kommt nach einer monatelangen Planungsphase. Bereits Ende März wurde das sogenannte Transparenzdekret erlassen. Auf Autobahnen muss der neuen Regelung zufolge der nationale Durchschnittspreis angezeigt werden, an allen anderen Tankstellen der regionale Durchschnittspreis.

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