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Subaru: „Die Liefersituation ist ziemlich bescheiden“

Autor: Christoph Seyerlein

Produktionsausfälleerschweren aktuell das Geschäft der Subaru-Händler in Deutschland. Die Probleme führen auch zu Start-Verzögerungen bei den Mild-Hybriden. Importeurschef Volker Dannath befindet sich deshalb in einem „teilweise sehr harten Austausch“ mit dem Hersteller.

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(Bild: Seyerlein / »kfz-betrieb«)

Produktionsprobleme in Japan schlagen zunehmend auch auf das Geschäft der Händler in Deutschland durch. Importeurs-Geschäftsführer Volker Dannath gestand am Samstag bei einer Partnertagung in Neuss ohne Umschweife ein: „Mit einem Blick auf die derzeitige Liefersituation ist unschwer zu erkennen, dass diese ziemlich bescheiden ist.“

Im Januar war der für Subaru äußerst wichtige Produktionsstandort Gunma wegen Problemen mit Teilen für die Servolenkung zwei Wochen lang lahmgelegt. Dort laufen rund zwei Drittel aller neuen Autos der Japaner vom Band. Die Nachwirkungen wird der Handel hierzulande noch bis in den Spätsommer zu spüren bekommen, prognostizierte Dannath.

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„Wir haben zur Zeit zwar etwa 100 Vorführwagen mehr im Netz als im Vorjahreszeitraum, jedoch rund 500 Lagerwagen weniger bei unseren Händlern“, sagte der Importeurschef. Zuletzt konnten die Friedberger dem Handel deshalb einige Bestellungen nicht bestätigen. „Wir arbeiten zurzeit die nicht bestätigten Bestellungen aus dem November letzten Jahres ab“, so Dannath. An die Subaru-Partner gerichtet sagte er: „Sie können mir glauben, dass ich Ihnen gerne bessere Nachrichten in punkto Lieferfähigkeit mitgeteilt hätte, aber es ist uns sehr wichtig, Ihnen die Realität widerzuspiegeln und nicht mit der Wahrheit hinter dem Berg zu halten.“

Dannath versicherte den Händlern aber, den Druck auf den Hersteller hochzuhalten. Man befinde sich mit den Japanern „in einem teilweise sehr harten, aber stets konstruktiven Austausch.“

Im Frühjahr 2020 starten die Mild-Hybride

Die Produktionsausfälle führen auch dazu, dass die Subaru-Händler später als geplant mit den ersten Mild-Hybrid-Modellen der Marke in Berührung kommen werden. Ursprünglich wollte der Importeur die Partner mit den ersten Einheiten des Forester E-Boxer und des XV E-Boxer bereits im Sommer 2019 versorgen. Nun verschiebt sich dieses Vorhaben auf Ende des Jahres. „Die offizielle Markteinführung haben wir für das Frühjahr 2020 vorgesehen“, sagte Dannath.

Den Handel will er bei der Umstellung auf die neue Antriebsart bestmöglich unterstützen. So wird es beispielsweise eine Vorverkaufskampagne geben, mit der die Händler in der Lage sein sollen, „potenzielle Kunden und Interessenten umfassend mit den neuen Fahrzeugen und selbstverständlich auch der neuen E-Boxertechnologie bekannt zu machen und auf diese Weise Interesse zu wecken“, so der Geschäftsführer.

Mehr zu Subaru lesen Sie in unserer „Markt & Marken“-Spezialausgabe, die am 18. April erscheint. Zeitgleich wird in unserem PLUS-Fachartikel-Bereich ein ausführliches Interview mit Volker Dannath online gehen.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«