Subaru: neue Modelle, neuer Bonus

Autor Martin Achter

Die Importmarke kündigte auf der Jahresversammlung der Händler zahlreiche Neuerungen für 2015 an. Trotz aktueller Probleme gaben die Partner ein klares Bekenntnis zum Fabrikat ab.

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Thomas Knauber, Vorstandsvorsitzender des Subaru-Händlerbeirates: „Es gibt zahlreiche kritische Punkte, aber es macht aus unserer Sicht keinen Sinn, die Marke in Grund und Boden zu reden.“
Thomas Knauber, Vorstandsvorsitzender des Subaru-Händlerbeirates: „Es gibt zahlreiche kritische Punkte, aber es macht aus unserer Sicht keinen Sinn, die Marke in Grund und Boden zu reden.“
(Foto: Achter)

Subaru will im kommenden Jahr mit neuen Modellen und neuen Boni das Geschäft seiner Händler stärken. Voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte werde die neue Generation des Outback eingeführt, sagte der Geschäftsführer von Subaru Deutschland, Volker Dannath, auf der Jahreshauptversammlung des Subaru-Händlerbeirates am Wochenende in Mainz. Im zweiten Halbjahr erwarte die Händler der neue Sportkombi Levorg, der auf der IAA im September vorgestellt werden soll. Ergänzt werde das Modellportfolio durch eine Variante des Kompaktwagens Impreza mit einem 2,0-Liter-Motor, den Forester Diesel CVT sowie verschiedene Sondermodelle.

In diesem Jahr hatte es bei Subaru mit der Neuauflage des Sportwagens WRX STI nur eine Modellneuheit für den deutschen Markt gegeben. Das Fahrzeug übernimmt für die Marke traditionell stärker die Funktion eines Imageträgers als die Rolle eines Volumenbringers.

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Von Januar bis September wurden in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt 4.758 Fahrzeuge des Fabrikats zugelassen. Dies entspricht einem Rückgang um 26,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Hauptgrund für den Rückgang ist laut Subaru, dass sich die Marke aus dem Geschäft mit Flottenbetreibern und Mietwagenfirmen zurückgezogen hat.

„Das Jahr 2014 ist ein sehr bescheidenes Jahr, aber wir haben damit gerechnet“, sagte Subaru-Deutschlandchef Dannath. Die Marke wolle jedoch den Wandel zu einer „wertorientierten Vertriebsstrategie“ vollziehen. „Wir verzichten auf alle Geschäfte, mit denen wir Geld zerstören.“

Die Emil-Frey-Gruppe als Importeur gab auf der Verbandstagung ein klares Bekenntnis zur Marke Subaru ab. „Wir stehen als Frey-Gruppe zu 100 Prozent hinter dieser Marke“, erklärte Rudolf Wohlfarth, Deutschlandgeschäftsführer bei Emil Frey. „Subaru bleibt bei uns, solange es die Marke gibt.“ An Gerüchten eines Rückzugs vom europäischen Markt sei nichts dran. „Für uns ist Größe nicht entscheidend, sondern Qualität und damit Kundenloyalität.“

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