Subaru will 30 neue Händler gewinnen

Autor Martin Achter

2015 soll der Absatz der japanischen Allradmarke wieder nach oben gehen. Subaru will auf dem deutschen Markt mit neuen Modellen punkten und sein Händlernetz ausbauen.

Anbieter zum Thema

(Foto: Achter)

Subaru will wieder mehr Autos verkaufen. Das soll auch über einen Ausbau des Händlernetzes erfolgen, um Open Points zu schließen. Volker Dannath, Geschäftsführer von Subaru Deutschland, erläuterte der Redaktion »kfz-betrieb« bei einem Besuch, mit welchen Partnern er dabei zusammenarbeiten will und ab wann die Händlerschaft von steigenden Produktionskapazitäten des japanischen Herstellers Fuji Heavy Industries profitieren kann.

Redaktion: Herr Dannath, wie müsste 2015 laufen, damit das Jahr für Subaru ein gutes Jahr wird?

Volker Dannath: Weltweit ist Subaru in den letzten Jahren als Hersteller von hochwertigen Fahrzeugen mit Allradantrieb erfolgreich und fährt einen Rekord nach dem anderen ein, insbesondere auf dem US-amerikanischen Markt. Selbstverständlich wollen wir auch auf dem europäischen Markt und in Deutschland an diese Erfolge anknüpfen. Hierzu wird sich das Fahrzeugangebot weiterhin verändern, beziehungsweise besser auf die Kundenerwartungen zugeschnitten werden. Dies wird peu à peu umgesetzt. Unser Hersteller wird die Produktpalette nicht nur modernisieren, sondern ausbauen.

Können wir davon schon in diesem Jahr etwas sehen?

Im März kommen zwei Modellneuheiten. Unser SUV Forester Diesel wird mit dem Lineartronic-Automatikgetriebe eingeführt. Als zweite Neuheit kommt ein komplett neuer Subaru Outback. Die Markteinführung erfolgt für beide Modelle am 28. März.

Welche Erwartungen verbinden Sie mit dem Forester, den es dann erstmals in der wichtigen Kombination mit Dieselmotor und Automatikgetriebe gibt?

Der Forester ist unser wichtigstes Modell. Er steht für etwas mehr als die Hälfte unseres Neuwagengeschäfts auf dem deutschen Markt. Deshalb sind die Erwartungen, die wir in diese Modellvariante setzen, entsprechend hoch. Wir möchten nicht nur das Absatzvolumen des Foresters weiter erhöhen, sondern auch neue Kunden für unsere Marke gewinnen.

Volker Dannath, Geschäftsführer von Subaru Deutschland (l.), erläuterte »kfz-betrieb«-Chefredakteur Wolfgang Michel bei einem Redaktionsbesuch, wo er 2015 Chancen für die japanische Allradmarke sieht.
Volker Dannath, Geschäftsführer von Subaru Deutschland (l.), erläuterte »kfz-betrieb«-Chefredakteur Wolfgang Michel bei einem Redaktionsbesuch, wo er 2015 Chancen für die japanische Allradmarke sieht.
(Foto: Achter)

Hätte Subaru den Forester Diesel Automatik nicht 2014 schon gut gebrauchen können?

Wir hätten selbstverständlich davon profitiert, wenn es das Modell schon früher gegeben hätte. Das war aber nicht früher möglich, denn das Fahrzeug musste zuerst entwickelt werden. Fuji Heavy Industries hat sich deswegen entschieden, das Auto erst im Frühjahr 2015 auf den Markt zu bringen.

Die Händler monieren immer wieder hohe Preise für Fahrzeuge der Marke Subaru. Was ist hier künftig zu erwarten?

Die Zufriedenheit unserer Vertragspartner ist uns sehr wichtig, und wir verstehen es als eine vordringliche Aufgabe, dem Handel durch eine marktgerechte Preispositionierung unserer Modellpalette die Instrumente an die Hand zu geben, um zufriedenstellende Betriebsergebnisse zu erwirtschaften. Aus diesem Grund haben wir zum 1. Mai des vergangenen Jahres eine Preisreduzierung umgesetzt, die für manche Modelle deutlich ausgefallen ist. Zudem haben wir unsere Händler Ende 2014 darüber informiert, dass mit Einführung des neuen Outbacks die Preise für diese Modellreihe nochmals gesenkt werden. Mittlerweile wurden auch die Preise für den Forester Diesel Automatik kommuniziert. Hier hat unser Handel mit einem Aufpreis von bis zu 2.500 Euro gerechnet. Tatsächlich sind es jetzt nur 1.700 Euro geworden. Durch die vielen positiven Reaktionen unserer Händler durften wir erfahren, dass diese Preispolitik sehr begrüßt wird.

Subaru Outback: Mehr Crossover-Kombi als SUV
Bildergalerie mit 7 Bildern

Der Absatz fiel 2014 mit etwas über 6.200 Neuwagen noch mal schlechter aus als im Vorjahr. Warum?

Wir haben mit dieser Stückzahl gerechnet. Wir wussten, dass wir 2014 ein Übergangsjahr haben werden und nicht die Stückzahlen der Vorjahre erreichen konnten. Die Begründung ist relativ einfach: 2013 haben wir drei neue Modelle in den deutschen Markt eingeführt. So kam der neue Forester und zusammen mit ihm der neue Impreza auf den Markt. Bei einer so kleinen Marke wie der unseren treiben schon alleine die Vorführwagen der Händler das Absatzvolumen. Im Mai folgte der Outback Diesel Lineartronic. Auch da hatten die Händler oft zwei Vorführwagen. Diese Fahrzeuge gab es im Folgejahr nicht.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:43206103)