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Tokyo Motor Show: Japan trotzt der Messe-Krise

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

In Frankfurt und Genf blieben zuletzt die Autofans den Messen fern. Die Tokyo Motor Show zeigt jedoch, dass das Zeitalter der großen Shows nicht vorbei sein muss.

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Die Tokyo Motor Show besuchten 2019 rund 1,3 Millionen Menschen.
Die Tokyo Motor Show besuchten 2019 rund 1,3 Millionen Menschen.
(Bild: press-inform)

Mit dem höchsten Besucheraufkommen der vergangenen 12 Jahre ist am letzten Wochenende die Tokyo Motor Show zu Ende gegangen. Die Organisatoren zählten laut einem Bericht der „Japan Times“ an den zwölf Öffnungstagen rund 1,3 Millionen Besucher – das entspricht einem Plus von 70 Prozent gegenüber der letzten Auflage 2017. In den Jahren zuvor war die Zahl der Gäste stetig gesunken; zu Hochzeiten in den 90er-Jahren kamen noch rund zwei Millionen Autofans.

Mit dem deutlichen Plus in diesem Jahr stellt sich die Tokyo Motor Show gegen den Trend. Erst im September hatte die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt ein Besucher-Minus von knapp 31 Prozent auf 560.000 Besucher hinnehmen müssen. Auch den Genfer Salon besuchten Anfang des Jahres 9 Prozent weniger Gäste als im Vorjahr. Die ebenfalls traditionsreiche Detroit Auto Show leidet bereits seit Jahren unter schwindendem Interesse – im kommenden Jahr findet die Messe mit neuem Konzept erstmals im Sommer statt im Winter statt.

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