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TÜV Rheinland bilanziert 2018 als „ein gutes Jahr“

| Autor / Redakteur: dpa/cs / Christoph Seyerlein

Der TÜV Rheinland hat 2018 mit dem Umsatz an der Zwei-Milliarden-Euro-Marke gekratzt. Immer wichtiger werden für den Konzern Themen wie Cybersicherheit. Auch deshalb sucht das Unternehmen dringend nach neuen Mitarbeitern.

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Der TÜV Rheinland ist 2018 gewachsen.
Der TÜV Rheinland ist 2018 gewachsen.
(Bild: TÜV Rheinland)

Gesetzliche Vorschriften und der Wunsch nach Sicherheit haben dem TÜV Rheinland bessere Geschäfte beschert. Der Konzernumsatz sei 2018 um 1,3 Prozent auf 1,998 Milliarden Euro gewachsen, teilte die Prüfgesellschaft am Dienstag in Köln mit. Zugleich wurden die Geschäfte profitabler als zuvor, das Betriebsergebnis (Ebit) stieg kräftig auf rund 140 Millionen Euro. „2018 war ein gutes Jahr, wir sind gesund gewachsen“, sagte Konzernchef Michael Fübi.

Bekannt wurde der TÜV vor allem durch die Hauptuntersuchung, für die der Firmenname längst als Synonym genutzt wird. Neben Deutschland führt der TÜV Rheinland die Routine-Checks an Fahrzeugen auch in Frankreich, Spanien, Chile und Lettland durch. Die Einnahmen aus Prüfungen machen insgesamt aber nur noch 15 Prozent des Konzernumsatzes aus. Bereiche wie Cybersicherheit werden wichtiger.

Insgesamt behält die gesamte Mobilitätssparte jedoch eine große Bedeutung für den TÜV Rheinland. Sie wuchs im vergangenen Jahr um 4,7 Prozent auf 532 Millionen Euro Umsatz. Auch in diesem Tätigkeitsfeld will das Unternehmen Zukunftsthemen wie autonomes Fahren und alternative Antriebe angehen.

Fübi betonte, dass man den Wachstumskurs fortsetzen wolle. Dafür sucht der TÜV Rheinland dringend Mitarbeiter – derzeit rund 500 im Inland und 500 im Ausland. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Vollzeit-Stellen um gut 500 auf 20.450, davon knapp 8.800 in Deutschland (plus 300).

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