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Vertriebskonzept „Renault City“ geht an den Start

| Autor: Christoph Baeuchle

Mit „Renault City“ folgt der französische Autobauer dem City-Store-Konzept. Gemeinsam mit einem Partner hat der Hersteller in seinem Heimatmarkt den ersten Store eröffnet. In Deutschland wird das Konzept nur umgesetzt, wenn es auch entsprechende Ergebnisse liefert.

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Im Shopping Center Val d'Europe präsentiert Renault künftig drei Fahrzeuge.
Im Shopping Center Val d'Europe präsentiert Renault künftig drei Fahrzeuge.
(Bild: Renault)

Renault hat gemeinsam mit dem Autohaus Sofibrie Group in Frankreich seinen ersten Concept Store „Renault City“ eröffnet. Mit dem neuen Angebot im Shopping Center Val d'Europe (Marne-la-Vallée) in der Nähe von Disneyland Paris wollen die Franzosen zunächst Erfahrungen sammeln, bevor sie das Konzept in Shopping Malls und hochfrequentierten Plätzen weiter ausrollen.

Ob das Innenstadt-Konzept auch in Deutschland umgesetzt wird, ist noch offen. „Wir schauen uns zunächst an, welche Ergebnisse das französische Pilotprojekt liefert und entscheiden dann“, erläuterte Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz im Gespräch mit »kfz-betrieb«.

Täglich geöffnet

„Renault City“ im Val d'Europe hat an 7 Tagen in der Woche von 10 Uhr morgens bis 21 Uhr abends (Sonntags nur bis 20 Uhr) offen. Auf 145 Quadratmetern präsentiert die Marke mit dem Rhombus zwei Autos mit Verbrennungsmotor und ein elektrifiziertes Fahrzeug. Probefahrten sind ebenfalls möglich. Zusätzlich zum Standortverantwortlichen kümmern sich fünf Markenbotschafter um die Kunden.

In Stockholm und Berlin (Gendarmenmarkt) gibt es bereits „Electric Vehicle Experience Center“. Ausgerichtet nach dem City-Store-Konzept legen sie ihren Fokus auf Elektrofahrzeuge.

Das Berliner E-Center betreibt Renault gemeinsam mit dem Autohaus König: Hier können Besucher auf 145 Quadratmetern in die Welt der E-Mobilität eintauchen: Elektrofahrzeuge sehen, Probe fahren, kaufen, sich über Infrastruktur, Lademodi, regionale Regelungen und Fördermöglichkeiten informieren – interaktiv und multimedial. Über einen digitalen Erlebnisparcours können sich Kunden von den Vorzügen der Elektromobilität überzeugen und sich ein E-Mobil nach ihren Bedürfnissen konfigurieren. Ganz oben aber steht der Dialog mit den Besuchern über die Fahrzeug-Technologie, über die Mobilität von heute und morgen.

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Über den Autor

 Christoph Baeuchle

Christoph Baeuchle

Chefreporter Automobilwirtschaft & Politik/Verbände