Skoda Vorstandschef Schäfer schwört Händler auf die Zukunft ein

Von Andreas Grimm und Andreas Grimm

Die Fahrzeugplätze des Handels leeren sich immer mehr – doch Linderung können die Partner von Skoda kurzfristig nicht erwarten. Vorstandschef Thomas Schäfer nahm vor Deutschlands Händlern jetzt Stellung zu hunderttausenden fehlenden Autos und der langfristigen Strategie der Marke.

Skoda-Vorstandsvorsitzender Thomas Schäfer skizzierte auf der Tagung der deutschen Skoda-Partner die Lage des Herstellers in der Chip-Krise.
Skoda-Vorstandsvorsitzender Thomas Schäfer skizzierte auf der Tagung der deutschen Skoda-Partner die Lage des Herstellers in der Chip-Krise.
(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

Der Hersteller Skoda will alles tun, um bestellte Fahrzeuge von Kunden rasch auszuliefern. Die Branche befinde sich derzeit in einer „merkwürdigen Situation“ mit starken Verkaufszahlen bei gleichzeitigen Lücken in der Produktion, sagte Skoda-Chef Thomas Schäfer am Wochenende vor Händlern. Schäfer analysierte auf der Jahrestagung des Skoda-Partnerverbands die Situation der tschechischen Marke und zeigte den Händlern Zukunftsperspektiven auf.

Der Hersteller sitzt laut Schäfer auf einer großen Flotte noch nicht fertiggestellter Autos, die wegen fehlender Bauteile nicht zu Ende montiert werden können. Insgesamt werde Skoda in diesem Jahr deswegen eine sechsstellige Zahl an Neuwagen nicht in den Markt bringen. Schäfer bestätigte damit frühere Meldungen zu den aktuellen Lieferproblemen.