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VW-Händler klagen über „totes Neuwagengeschäft“ – Hersteller reagiert

Autor: Christoph Seyerlein

Die Lage im Neuwagengeschäft bleibt mehreren VW-Partnern zufolge verheerend. Der Hersteller räumt den Händlern nun auch im dritten Quartal die Möglichkeit ein, den Bonus fixieren zu lassen. Doch der Handel hätte gerne Gewissheit für das gesamte Jahr – aus mehreren Gründen.

(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Spricht man aktuell mit VW-Händlern über die Nachfrage der Kunden, bekommt man einhellige Antworten. „Das Neuwagengeschäft ist weiter mausetot. Eine Nachfrage ist kaum vorhanden“, sagt Klaus Philipp, Geschäftsführer von Auto Kölbl in Unterschleißheim. „Es muss sich dringend etwas tun“, schlägt Oliver Bohn, Geschäftsführer von Kuhn+Witte in Jesteburg in die gleiche Kerbe.

Auch beim Hersteller ist man sich der Lage offenbar bewusst. Wie schon im zweiten Quartal räumt Volkswagen den deutschen Partnern die Möglichkeit ein, den Bonus in den kommenden drei Monaten fixieren zu lassen und nicht auf variable Bestandteile zu setzen. Der VW/Audi-Partnerverband (VAPV) hatte sich zuletzt dafür stark gemacht, jene Regelung auf das gesamte Jahr auszuweiten, um den Händlern eine gewisse Planbarkeit zu ermöglichen. Vorerst gilt die Regelung nun aber lediglich für das dritte Quartal.

Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«