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VW, Seat und Skoda: Rückruf wegen Motorsoftware-Update

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm

Mindestens drei Volkswagen-Konzernmarken haben wieder einmal Probleme mit einem Motor. Zahlreiche Baureihen mit dem EA211-Aggregat müssen für ein Softwareupdate in die Werkstatt. In Deutschland geht es um 12.500 Fahrzeuge.

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Eine bestimmte Sorte an TSI-Motoren des Volkswagenkonzerns bringt manchmal nicht genug Leistung auf die Straße.
Eine bestimmte Sorte an TSI-Motoren des Volkswagenkonzerns bringt manchmal nicht genug Leistung auf die Straße.
(Bild: VW)

VW Pkw sowie die Konzerntöchter Seat und Skoda rufen in Deutschland zusammen etwa 12.500 Fahrzeuge in die Partnerwerkstätten. Betroffen sind Fahrzeuge mit dem 1,5-Liter-TSI-Motor mit 110 kW (EA211evo) und manuellem Getriebe aus den Produktionsmonaten Mai und Juni dieses Jahres. Laut einem Skoda-Sprecher besteht die Möglichkeit, dass beim Anfahren zu wenig Drehmoment zur Verfügung gestellt wird. Bei Skoda geht es um etwa 6.000 Fahrzeuge, dazu kommen 3.000 VW- und 3.500 Seat-Modelle.

Durch den Nebentrieb des 180-Ampere-Drehstromgenerators oder des Klimakompressors werde dieses Drehmoment aufgebraucht, so dass zu wenig für die Beschleunigung bereitgestellt werde, erklärte der Skoda-Sprecher. „Abhängig von der Verkehrssituation kann bei einer unerwartet ausbleibenden Beschleunigung ein Unfallrisiko bestehen“, sagte er.

Ein VW-Sprecher ergänzte, dass es sich hierbei um Einzelfälle handele, die bei Motordrehzahlen unter 800 Umdrehungen und zeitgleicher hoher elektrische Last bei niedrigem Batterieladestand aufträten. Für das Update der Software des Motorsteuergeräts sind zwischen 30 und 60 Minuten vorgesehen.

Die Aktualisierung steht für die Skoda-Baureihen Karoq, Superb und Kodiaq an und läuft unter dem Aktionscode „24EV“. Bei VW umfasst der Rückruf „24ER“ den Arteon, Passat, Tiguan und Touran, bei Seat betrifft die Maßnahme „24EP“ den Ateca und Tarraco. Weltweit geht es nach unseren Informationen bei Skoda um knapp 17.000 und bei VW und Seat um jeweils um die 8.000 Einheiten. Zu Audi liegen (noch) keine Informationen vor.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist