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VW: Startschuss für den stärksten Serien-Golf aller Zeiten

Autor / Redakteur: sp-x / Christoph Seyerlein

Oberhalb des GTI ist noch Platz: Auch in der neuen Golf-Generation nimmt diesen wieder das R-Modell ein. Mit mehr Leistung und Ausstattung als der Vorgänger soll er punkten. Das will sich VW allerdings auch bezahlen lassen.

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Das Spitzenmodell der Golf-Baureihe kommt auf 320 PS.
Das Spitzenmodell der Golf-Baureihe kommt auf 320 PS.
(Bild: Volkswagen)

Rund ein Jahr nach der Premiere des neuen Golf rundet VW die Kompaktwagen-Baureihe nun mit dem Spitzenmodell ab. Die 235 kW/320 PS starke R-Variante von Fünftürer und Kombi ist ab sofort zu Preisen ab 48.000 Euro bestellbar.

Den Antrieb des bislang stärksten Serien-Golf übernimmt der aus dem Vorgänger bekannte 2,0-Liter-Turbobenziner. In seiner neuen Ausbaustufe bringt es der Vierzylinder auf 235 kW/320 PS und ein Drehmoment von 420 Nm, das zwischen 2.100 und 5.350 Touren anliegt. Das entspricht einem Zuwachs von 20 PS und 20 Nm gegenüber der ausgelaufenen Generation.

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Die Kraftübertragung erfolgt über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Die Fahrleistungen fallen auf dem Papier identisch aus wie beim Vorgänger: Der Spurt von null auf 100 km/h dauert 4,7 Sekunden, maximal sind 250 km/h möglich. Optional lässt sich die Höchstgeschwindigkeit auf 270 km/h anheben.

Leistungsfähiger als zuvor präsentiert sich der Allradantrieb, der die Antriebskraft nicht mehr nur variabel zwischen den Achsen, sondern auch zwischen den Hinterrädern verteilt (Torque Vectoring). Im Extremfall werden bis zu 100 Prozent des absetzbaren Moments an das kurvenäußere Rad gelenkt. Das Heck schwingt dadurch williger um die Kurve, das Auto wirkt agiler.

Zusätzlich hat VW den Allradantrieb erstmals mit der elektronischen Differenzialsperre und dem adaptiven Fahrwerk vernetzt. Die gewünschte Charakteristik kann der Fahrer durch den Druck der „R“-Taste im Lenkrad Wählen. Serienmäßig gibt es die bekannten Fahrmodi mit eher komfortbetonten und besonders sportlichen Einstellungen. Wer das optionale „R-Performance“-Paket ordert, kann zudem auf einen Drift-Modus und ein speziell an die Nordschleife des Nürburgrings angepasstes Profil zurückgreifen. Zusätzlich ist das individuelle Anpassen aller Parameter möglich.

Rund 4.000 Euro teurer als der Vorgänger

Bei der Fahrwerks-Konfiguration unterscheidet sich der Top-Golf ebenfalls von den zivileren Varianten. So ist die Karosserie um 2 Zentimeter abgesenkt, Federn und Stabilisatoren sind straffer ausgelegt. An der Vorderachse wurde der Sturz vergrößert, um höhere Kurvengeschwindigkeiten zu ermöglichen. Dazu kommen eine speziell abgestimmte Progressiv-Lenkung und eine 18-Zoll-Bremsanlage. Für den passenden Sound soll ein klappengesteuerte Abgasanlage von Akrapovic sorgen.

Optisch setzt sich das R-Modell unter anderem durch extra große Lufteinlässe an der Front, eine blaue Querspange am Kühlergrill und einen schwarz glänzenden Diffusor mit vier Endrohren ab. Zur Ausstattung zählen darüber hinaus Sportsitze, Navigationssystem, Ambiente-Licht und 18-Zoll-Felgen. Der Preisaufschlag gegenüber dem Vorgängermodell beträgt rund 4.000 Euro.

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