Batterielebensdauer Weniger als ein Prozent der Zoe-Batterien mussten bislang getauscht werden

Von Jan Rosenow

Die Batteriegarantie ist bei den ältesten zugelassenen Renault-Elektroautos bereits abgelaufen. Trotzdem seien die Batteriespeicher auch nach so vielen Jahren noch ausreichend leistungsfähig, heißt es bei Renault.

Anbieter zum Thema

Der Renault Zoe war zu Beginn lediglich mit einer 22-Kilowattstunden-Batterie lieferbar. Bei 70 Prozent Restkapazität sinkt die Reichweite auf rund 100 Kilometer.
Der Renault Zoe war zu Beginn lediglich mit einer 22-Kilowattstunden-Batterie lieferbar. Bei 70 Prozent Restkapazität sinkt die Reichweite auf rund 100 Kilometer.
(Bild: Renault)

Zu Beginn der Elektro-Ära fehlte vielen Autokäufern das Vertrauen in die Langlebigkeit der Energiespeicher. Das Gegenmittel der Autohersteller lautete: lange Garantiezeiträume. Die meisten Anbieter entschieden sich für eine Frist von acht Jahren und eine Kilometerleistung von 160.000 Kilometern, binnen derer das Restspeichervermögen, der so genannte State of Health (SoH), einen bestimmten Wert (meistens 70 Prozent) nicht unterschreiten durfte.

So auch Renault: Die Franzosen verkaufen ihr Modell Zoe bereits seit Mitte 2013 in Deutschland. Mit seinem frühen Marktstart ist es auch eines der ersten Elektroautos, bei dem relevante Stückzahlen aus der Batteriegarantie herauslaufen. Müssen sich Besitzer oder Gebrauchtwagen-Interessenten nun sorgen, dass die Energiespeicher danach zum Kostenrisiko werden? Vor allem vor dem Hintergrund, dass eine Ersatzbatterie für den Zoe laut Renault 12.000 Euro kostet?