EU-Vorgaben ZDK platziert Bedenken zum „Recht auf Reparatur“

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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Mit einer bundesweiten Kampagne macht derzeit das Kfz-Gewerbe auf die Risiken des EU-Rechts für den Gebrauchtwagenhandel aufmerksam. Bei Treffen mit Bundespolitikern fordert der Verband Nachbesserungen.

Austausch in Itzehoe im Autohaus Eskildsen: (v. l.) LV-Hauptgeschäftsführer Jan-Nikolas Sontag, Präsidentin Nina Eskildsen vom Landesverband des Kfz-Gewerbes Schleswig-Holstein, Bundestagsabgeordneter Mark Helfrich (CDU) und Geschäftsführin Lena Marie Dühring (Autohaus Eskildsen).(Bild:  Landesverband des Kfz-Gewerbes Schleswig-Holstein)
Austausch in Itzehoe im Autohaus Eskildsen: (v. l.) LV-Hauptgeschäftsführer Jan-Nikolas Sontag, Präsidentin Nina Eskildsen vom Landesverband des Kfz-Gewerbes Schleswig-Holstein, Bundestagsabgeordneter Mark Helfrich (CDU) und Geschäftsführin Lena Marie Dühring (Autohaus Eskildsen).
(Bild: Landesverband des Kfz-Gewerbes Schleswig-Holstein)

Mit der Kampagne „Politik im Autohaus“ sucht der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) derzeit gezielt den Austausch mit der Politik, um auf die praktischen Folgen aktueller Gesetzesvorhaben hinzuweisen. Im Fokus der Gespräche des Kfz-Gewerbes mit den Politikern steht die Umsetzung des EU-Rechts zum „Recht auf Reparatur“, bei der der Gebrauchtwagenhandel erhebliche Risiken sieht. Tempo ist gefragt, denn schon am 10. Juni könnte im Bundestag die letzte Chance auf Nachbesserung sein.

In der Kreishandwerkerschaft Braunschweig trafen deshalb Vertreter des niedersächsischen Kfz-Gewerbes den Bundestagsabgeordneten Carsten Müller. An dem Gespräch nahmen Karl-Heinz Bley, Präsident des Landesverbands Kfz-Gewerbe Niedersachsen, Oliver Schatta, Kreishandwerksmeister und Obermeister der Kfz-Innung Braunschweig, Christian Metje, Geschäftsführer des Landesverbands, Kim Cleve von der Kfz-Innung Braunschweig sowie Malte Wessels, Seniorreferent Politik beim ZDK, teil.