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ZDK-Studie: Kfz-Betriebe ohne digitale Strategie

Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Eine Strategie zur Digitalisierung haben nur wenige Autohäuser und Werkstätten, bei vielen läuft sie einfach nebenbei. So lauten einige Ergebnisse einer ZDK-Studie.

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Bei vielen Kfz-Betriebe läuft das Thema Digitalisierung nebenbei.
Bei vielen Kfz-Betriebe läuft das Thema Digitalisierung nebenbei.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Beim Thema Digitalisierung besteht in vielen Autohäusern und Werkstätten großer Nachholbedarf. Nur sieben Prozent der Kfz-Betriebe haben eine Strategie zur Digitalisierung des eigenen Unternehmens. Immerhin knapp jeder vierte Betrieb (23,8 Prozent) hat zumindest eine geplant. So lauten einige Ergebnisse einer ZDK-Studie, an der rund 1.000 Autohäuser und Werkstätten beteiligt waren.

Notwendige Voraussetzung für jeden Betrieb ist ein professioneller Internetauftritt. Doch bei mehr als jedem fünften Betrieb (21,3 Prozent) managt ein Mitarbeiter den Internetauftritt und das digitale Marketing nebenbei. Lediglich 15,9 Prozent beschäftigen dafür einen fest zugeordneten Mitarbeiter, und bei 13,9 Prozent unterstützen externe Dienstleister.

In der Hitliste der bespielten Social-Media-Kanäle führt Facebook (42,2 Prozent) mit großem Abstand vor Instagram (17 Prozent). Youtube (7,2 Prozent) und Twitter (4,4 Prozent) spielen nur eine untergeordnete Rolle. Mehr als ein Fünftel der befragten Betriebe (21,2 Prozent) bieten ihren Kunden überhaupt keine Kommunikation über Social Media an.

Die Ergebnisse der gesamten Studie zur Digitalisierung stellt der ZDK am 20. September auf dem Car-Camp in Mannheim vor. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich für die Veranstaltung anzumelden, gibt es im Netz.

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