Zu hohe Emissionen: Großer Rückruf bei PSA

32.000 Einheiten in Deutschland betroffen

| Autor: Niko Ganzer

Bei PSA müssen mehrere Modelle in die Werkstatt, darunter der Peugeot 208.
Bei PSA müssen mehrere Modelle in die Werkstatt, darunter der Peugeot 208. ( Peugeot)

Wegen überhöhter Stickoxidwerte spielt der PSA-Konzern aktuell eine neue Software in das Motorsteuergerät verschiedener Modelle ein. Das geht aus diversen Behördenmeldungen aus dem europäischen Ausland hervor. Demnach müssen Halter eines Citroën C3, C3 Aircross, C3 Picasso, C4 und C4 Picasso, eines DS3, DS4 und DS5 sowie eines Peugeot 208, 2008, 3008, 5008, 308 und 508 aus unterschiedlichen Bauzeiträumen zwischen Juli 2013 und Mai 2016 in der Vertragswerkstatt erscheinen.

Laut einem Mitarbeiter der deutschen Pressestelle des Konzerns optimiert das Update „den Kompromiss zwischen den Partikeln und den NOx-Emissionen“. Die Aktionen mit den Codes „GUM“ und „GWK“ (Citroën und DS) sowie „JMK“ und „JPM“ sind den Angaben zufolge für 29.000 Einheiten hierzulande vorgesehen. Etwa ein Drittel habe das etwa eine halbe Stunde dauernde Update schon erhalten, ergänzte eine Sprecherin. Nach unseren Informationen sind weltweit etwa 285.000 Benzin- und 164.000 Dieselmodelle des Konzerns von den Maßnahmen betroffen.

Kontrolle des Partikelfilters

Ein weiterer Rückruf für knapp 3.000 in Deutschland zugelassene PSA-Modelle mit „DV5R“-Dieselaggregat dreht sich um den Partikelfilter. Der könne durch ein vom Zulieferer verwendetes Plastikteil im Inneren der Auspuffanlage beschädigt werden. „Die Arbeit besteht in der Kontrolle und gegebenenfalls dem Austausch des Partikelfilters“, sagte ein Sprecher. Dies kann bis zu 2,8 Stunden in Anspruch nehmen. Das Aktionspaar „JDE“ und „GLT“ ist weltweit offenbar für etwa 60.000 Halter von Fahrzeugen der Baujahre 2017 und 2018 relevant.

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