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ACEA-Mitglieder wählen neuen Präsidenten

| Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Die Mitglieder des europäischen Herstellerverbands ACEA haben einen neuen Präsidenten gewählt: FCA-Chef Michael Manley übernimmt das Amt von Carlos Tavares.

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Neuer ACEA-Präsident: Michael Manley.
Neuer ACEA-Präsident: Michael Manley.
(Bild: ACEA)

Der europäische Herstellerverband ACEA hat einen neuen Präsidenten: Fiat-Chrysler-Chef Michael Manley tritt Anfang 2020 die Nachfolge von Carlos Tavares an. Der Vorstandsvorsitzende der PSA-Gruppe hatte das Amt seit Anfang 2018 inne. Die ACEA-Mitglieder wählen ihren Präsidenten zunächst für jeweils ein Jahr.

Manley ist seit Jahrzehnten in verschiedenen Führungspositionen in der Branche tätig. Der Brite war zunächst bei den französischen Herstellern Renault und Peugeot aktiv. 2003 wechselte er zu Daimler-Chrysler und erlebte die harte Trennung der beiden Unternehmen. Unter dem verstorbenen Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne baute er das Asiengeschäft des Herstellers aus, bevor er die Verantwortung für die Marken Jeep und Ram sowie schließlich die Konzernführung übernahm.

Mit der Einführung der CO2-Ziele im nächsten Jahr steht die Branche vor großen Herausforderungen. Eines der Topthemen des künftigen ACEA-Präsidenten wird sein, die Branche auf einen Weg zur CO2-Neutralität zu bringen und zugleich für eine wirtschaftlich stabile und nachhaltige Entwicklung des europäischen Autosektors zu sorgen.

„Wir wollen den Wandel der Mobilität so gestalten, dass der Verbraucher an erster Stelle steht“, sagte Manley laut Pressemitteilung. Zugleich müsse aber auch die weltweite Wettbewerbsfähigkeit der Industrie erhalten bleiben.

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