Branchenverband AME ernennt Florence Doucy zur Generalsekretärin

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Der 2025 neu gegründete europäische Branchenverband AME hat erstmals eine Generalsekretärin: Die Französin Florence Doucy steht an der Spitze in Brüssel und ist Bindeglied zwischen der EU und den Mitgliedern.

Florence Doucy ist neue AME-Generalsekretärin.(Bild:  Florence Doucy)
Florence Doucy ist neue AME-Generalsekretärin.
(Bild: Florence Doucy)

Der europäische Branchenverband Automotive Mobility Europe (AME) hat Florence Doucy zur Generalsekretärin ernannt. Die Französin ist damit die erste Person in dieser Position und soll künftig das politische Engagement des Verbands gegenüber EU-Institutionen und weiteren Interessengruppen leiten.

AME wurde am 20. März 2025 in Amsterdam von acht nationalen Verbänden gegründet, darunter Mobilians (Frankreich), ZDK (Deutschland), Bovag (Niederlande), Ganvam (Spanien), Traxio (Belgien), AKL (Finnland), Auto-Branchen (Dänemark) und Aran (Portugal). Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Interessen des Automobilvertriebs- und Mobilitätsdienstleistungssektors auf EU-Ebene zu bündeln.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) zählt zu den Gründungsmitgliedern; ZDK-Geschäftsführer Jürgen Hasler wurde damals zu einem der Co-Vorsitzenden der Allianz gewählt. Im April 2026 erweiterte sich AME zudem durch die vollständige Übernahme des European Council for Motor Trades and Repairs (Cecra), wodurch neben den acht Gründungsmitgliedern zwölf weitere nationale Verbände sowie drei europäische Autohandelsvertretungen dem Verband beitraten.

Doucy verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Branche und der europäischen Lobbyarbeit. Sie war unter anderem für den Reifenhersteller Michelin, den europäischen Automobilherstellerverband Acea sowie die Hyundai Motor Group tätig, deren Brüsseler Vertretung sie zuletzt leitete.

Abstimmung zwischen den Mitgliedern

Die AME-Co-Vorsitzenden Francis Bartholomé und Jürgen Hasler begründeten die Personalentscheidung mit Doucys Kombination aus politischer Erfahrung und Branchenkenntnis. Ihre Führungsrolle solle die Position des Verbands in einer Phase tiefgreifender Veränderungen im Mobilitäts- und Automobilsektor stärken.

Zu den ersten Aufgaben Doucys sollen die Abstimmung mit den AME-Mitgliedern und europäischen Interessengruppen gehören, um die politischen Prioritäten des Verbands zu bündeln. Inhaltlich will sich AME künftig unter anderem für die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Automobilvertriebs und der Mobilitätsdienstleistungsbranche, für Innovation und nachhaltige Mobilität sowie für eine pragmatische Regulierung einsetzen.

Doucy selbst verwies auf den raschen Wandel des europäischen Mobilitätssektors und kündigte an, mit AME-Mitgliedern, EU-Institutionen und politischen Entscheidungsträgern an praxisnahen Lösungen arbeiten zu wollen.

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