BMW-Absatz wächst in China und den USA

Europäischer Markt im Oktober im Minus

| Autor: Andreas Wehner

Der neue BMW X3 kostet mindestens 44.000 Euro.
Der neue BMW X3 kostet mindestens 44.000 Euro. (Bild: BMW)

BMW hat auch im Oktober mehr Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. 204.295 Auslieferungen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce entsprachen einem Plus von 1,7 Prozent, wie der Autobauer am Freitag mitteilte. Nach zehn Monaten liegt der Absatz des BMW-Konzerns mit 2,07 Millionen Einheiten ebenfalls um 1,7 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums.

Gut läuft es für die Münchner vor allem in China. Die Verkäufe dort legten im Oktober um 8,8 Prozent zu, im bisherigen Gesamtjahr stehen sogar plus 13,8 Prozent in der Absatzbilanz. Im gesamten Vertriebsbereich Asien verkauften die Münchner in diesem Jahr bislang 6,7 Prozent mehr Autos als in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres.

Ein starker Oktober (+6,0 %) ließ auch die Verkäufe in Amerika ins Plus drehen. 370.430 Einheiten im bisherigen Jahresverlauf bedeuteten ein kleines Plus von 0,1 Prozent. Nicht rund läuft es dagegen in Europa. Im Oktober lieferte der BMW-Konzern auf dem Heimatkontinent 3,1 Prozent weniger Fahrzeuge aus. Nach zehn Monaten liegt der Absatz mit 894.276 Einheiten um 1,0 Prozent im Minus.

SUVs bleiben gefragt

Der Autobauer profitiert weiter von der starken SUV-Nachfrage. So legten sowohl der BMW X5 als auch der BMW X3 im Oktober verglichen mit dem Vorjahresmonat um mehr als 67 Prozent zu. Der Absatz der Kernmarke BMW wuchs im vergangenen Monat insgesamt um 3,0 Prozent auf 176.291 Einheiten.

Der Stuttgarter Konkurrent Mercedes hatte mit 199.293 Auslieferungen jedoch mehr Autos verkauft und war mit plus 4,9 Prozent stärker gewachsen. Audi steigerte sich zwar im Vergleich zum Oktober 2018 um mehr als ein Viertel. Mit 149.150 Einheiten liegen die Ingolstädter jedoch nach wie vor auf Rang drei unter den deutschen Premiumherstellern.

Während es bei der Marke BMW gut läuft, sieht es bei Mini weniger rosig aus. 27.589 Verkäufe im Oktober entsprachen einem Minus von 6,2 Prozent. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres wurde das Fabrikat mit 288.613 Autos 2,3 Prozent weniger los als im Vorjahreszeitraum.

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