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Audi wächst im Oktober nicht nur dank WLTP-Effekt

Autor: Christoph Seyerlein

Audi hat das Thema WLTP in diesem Jahr deutlich besser im Griff als 2018. Das belegen die europäischen Absatzzahlen im Oktober. Aber auch in anderen Kernmärkten ging es für die Marke zuletzt wieder aufwärts. Mit der Konkurrenz kann sich die VW-Tochter aktuell dennoch nicht messen.

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Audi hat seinen Absatz im Oktober stabilisiert.
Audi hat seinen Absatz im Oktober stabilisiert.
(Bild: Audi)

Dass Audi einen erfolgreicheren Oktober als vor einem Jahr hinlegen würde, war zu erwarten. Zu heftig hatte das WLTP-Debakel vor zwölf Monaten in Ingolstadt eingeschlagen, Händler in Europa hatten kaum neue Ware verfügbar. Dennoch lässt sich das Wachstum der Ingolstädter beim Absatz im vergangenen Monat nicht nur auf jenen Sondereffekt zurückführen. Denn auch in den weiteren zentralen Regionen neben Europa legte die VW-Tochter zu.

In absoluten Zahlen bedeuteten 149.150 ausgelieferte Neuwagen im Oktober ein Plus von 26,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch kann sich Audi damit vorerst weiter nicht mit der Konkurrenz messen: Mercedes verkaufte im gleichen Zeitraum gut 50.000 Fahrzeuge mehr, und auch BMW wurde von seiner Kernmarke mit 176.291 Einheiten deutlich mehr los als die Ingolstädter. Immerhin: Im September waren die beiden anderen deutschen Premiummarken Audi beim Volumen noch deutlich weiter enteilt. Damals hatte BMW rund 65.000 Einheiten und Mercedes fast 80.000 Neuwagen mehr abgesetzt als die Marke mit den vier Ringen.

Dank des Zuwachses im Oktober schickt sich Audi aber zumindest an, das eigene Vorjahresniveau zum Ende des Jahres eventuell noch zu erreichen. 1.506.250 bislang weltweit ausgelieferte Fahrzeuge bedeuten ein Minus von 1,2 Prozent. Vertriebsvorständin Hildegard Wortmann sprach davon, die Auslieferungen in einem immer schwierigeren Umfeld stabilisiert zu haben. Sie ist sich sicher: „Auch für den Jahresendspurt sind wir gut aufgestellt.“

Absatz in Deutschland mehr als verdoppelt

Dass die Ingolstädter das Thema WLTP in diesem Jahr besser im Griff haben als 2018, zeigte sich im Oktober neben den Zahlen für Gesamteuropa (+68,6 %) besonders in Deutschland. Hier konnte die Marke mit 18.402 Auslieferungen den Absatz mehr als verdoppeln (+101,1 %).

Wie erwähnt lief es für Audi aber auch in den weiteren wichtigen Kernmärkten im Oktober gut. In China, dem wichtigsten Einzelmarkt der VW-Tochter, wuchs das Fabrikat um sechst Prozent (60.154 Einheiten). Noch deutlicher ging es in den USA voran. Mit 19.172 verkauften Neuwagen steigerte sich Audi dort um 19,4 Prozent.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«