BMW-Unterberger: CI-Update für Prien und Wangen

Autor: Jens Rehberg

600.000 Euro hat die Unterberger-Gruppe in den Umbau ihrer Filialen in Prien und Wangen gemäß dem Future-Retail-Konzept des Münchner Herstellers gesteckt. 2017 werden die restlichen deutschen BMW-Filialen der Österreicher aufgefrischt.

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Etwa 400.000 Euro investierte Unterberger in den Umbau seiner Filiale am Chiemsee.
Etwa 400.000 Euro investierte Unterberger in den Umbau seiner Filiale am Chiemsee.
(Bild: Unterberger)

Die Unterberger-Gruppe hat in CI-Updates seiner beiden BMW-Betriebe in Prien und Wangen insgesamt 600.000 Euro investiert. Laut einer Pressemitteilung des Unternehmens wurde vor allem die Filiale in Prien am Chiemsee einem umfassenden Umbau unterzogen.

„Für die Verkaufsberater haben wir drei virtuelle Verkaufskojen eingerichtet, wo sie auf einem Großbildschirm gemeinsam mit dem Kunden das Wunschauto in gemütlicher Atmosphäre konfigurieren können“, wird Filialleiter Gerhard Hägele in der Mitteilung zitiert. Neu gestaltete der Betrieb auch die Auslieferungslounge und die Cafeteria, die zugleich auf eine Galerie verlegt wurde. Zudem wurden ein neues Serviceleiterbüro, neue Arbeitsplätze für die Kundenberater und eine neue Empfangstheke eingerichtet. Außerdem installierte der Kfz-Betrieb zwei BMW-i-Ladestationen. Nicht zuletzt bekam der Schauraum auf einer Fläche von 400 Quadratmetern neue Fliesen.

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Auch in Wangen wurde der Schauraum nach den „Future-Retail“-Richtlinien von BMW aufgefrischt. Zudem wurde die Direktannahme und die Kundenlounge neu gestaltet. Außerdem gab es neue virtuelle Verkaufsbüros und ein neues Büro für den Filialleiter. Im Servicebereich stellte der Betrieb eine neue Bühne mit 3D-Achsmesssystem auf.

Im kommenden Jahr will die Gruppe ihre beiden BMW- und Mini-Autohäuser in Freilassing und Lindau auf ähnliche Weise ausbauen – hierfür sind Umbaukosten in Höhe von rund 700.000 Euro eingeplant.

BMW rüstet derzeit alle Betriebe auf sein neues Vertriebskonzept „Future Retail“ um. Neben einer neuen Inneneinrichtung gehören auch digitale Beratungsmöglichkeiten in Verkauf und Service zu den Vorgaben. Das deutsche Netz befindet sich gerade mitten in der Umstellung, die mit großen Investitionen für die Händler verbunden ist. Bis Ende 2017 sollen alle BMW- und Mini-Autohäuser umgestaltet sein.

Die Automobil-Sparte der österreichischen Unterberger-Gruppe verkaufte im vergangenen Jahr insgesamt rund 7.500 Neu- und Gebrauchtwagen. Das Unternehmen ist mit seinen Standorten in Kufstein, Innsbruck, St. Johann, Dornbirn und Telfs der größte BMW- und Mini-Händler Österreichs. Zudem betreibt die Handelsgruppe BMW- und Mini-Autohäuser in Rosenheim, Prien am Chiemsee, Freilassing, Lindau sowie in Lindenberg und Wangen im Allgäu.

Zu der Handelsgruppe gehören außerdem drei Mehrmarkenhäuser in Kufstein, Innsbruck und Strass, in denen die Marken Opel, Hyundai, Mitsubishi, Jaguar, Land Rover, Mazda und Volvo verkauft werden. Ein Land-Rover-Service-Betrieb in Kematen ergänzt das Angebot. Unterberger erwirtschaftete im vergangenen Jahr im Automobilgeschäft mit 500 Mitarbeitern einen Umsatz von 236 Millionen Euro.

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