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Borgward verkauft noch 2017 Autos über Sixt Neuwagen

Autor: Andreas Wehner

Das deutsch-chinesische Fabrikat startet noch in diesem Jahr den Fahrzeugvertrieb in Deutschland. Dafür arbeitet Borgward zunächst mit Sixt Neuwagen zusammen. Auf der IAA zeigt der Autobauer zudem seine Vision zur Wiederbelebung des legendären Modells Isabella.

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(Bild: Wehner/»kfz-betrieb«)

Borgward will noch in diesem Jahr mit dem Fahrzeug-Vertrieb in Deutschland starten. Über die Online-Plattform Sixt Neuwagen will der deutsch-chinesische Autobauer eine limitierte Edition des SUVs BX7 TS verkaufen, wie Borgward-Chef Ulrich Walker am Dienstag auf der Frankfurter IAA ankündigte. Die ersten Fahrzeuge sollen noch im vierten Quartal an Kunden ausgeliefert werden. Zudem prüft das wiederbelebte Fabrikat aktuell eine Zusammenarbeit mit ATU für den Service.

In der Stuttgarter Innenstadt entsteht derzeit ein so genanntes „Brand Experience Center“. Dort sollen Kunden und Interessenten sich über Borgward informieren und Testfahrten buchen können.

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Nach dem Start mit dem sportlichen BX7 TS will Borgward auch in Deutschland den regulären BX7, den kleinen Bruder BX5 sowie das coupéhafte SUV BX6 auf den Markt bringen. Alle Fahrzeuge kommen zunächst mit Benzinmotor. Langfristiges Ziel sei es jedoch, überwiegend Elektrofahrzeuge anzubieten, sagte Walker.

Borgward vertreibt aktuell die Modelle BX7 und BX5 in China. Dort verzeichnet das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 70.000 Auftragseingänge. Neben China ist der Autobauer auf ausgewählten asiatischen Märkten präsent und bereitet aktuell den Start im nahen Osten sowie in Lateinamerika vor.

Borgward will sich in Zukunft nicht auf die Produktion von SUVs beschränken. Auf der IAA präsentiert das Unternehmen mit dem Isabella-Konzept einen Ausblick auf die mögliche Neuauflage eines Borgward-Klassikers. Die Optik der viertürigen und viersitzigen Coupé-Studie nimmt die künftige Design-Leitlinie der Marke vorweg.

Die Isabella hat nach vorn öffnende Schiebetüren und ist in Sachen Bedienung und Innenraumkonzept auf Vernetzung ausgelegt. Passend zur Unternehmensstrategie kommt sie mit einem elektrifizierten Antriebsstrang.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«