Chery Startschuss für Omoda und Jaecoo in Europa

Von Andreas Wehner 1 min Lesedauer

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Der chinesische Autohersteller Chery hat seine beiden Marken Omoda und Jaecoo in Spanien auf den Markt gebracht. Noch im ersten Halbjahr soll unter anderem auch Deutschland folgen.

Der chinesische Autohersteller Chery ist mit der Marke Omoda in Spanien gestartet.(Bild:  Chery)
Der chinesische Autohersteller Chery ist mit der Marke Omoda in Spanien gestartet.
(Bild: Chery)

Chery hat mit dem Start der Marken Omoda und Jaecoo in Spanien seinen europäischen Markteintritt vollzogen. Wie der chinesische Autohersteller mitteilte, sollen die SUVs und Geländewagen über zunächst 32 Verkaufsstellen zu den Kunden kommen. 80 Standorte sind mittelfristig geplant.

Der Eintritt in den spanischen Markt ist der erste ehrgeizige Schritt der Europastrategie der Chinesen. Noch in der ersten Jahreshälfte 2024 will Chery Omoda und Jaecoo in weiteren Ländern verkaufen. Neben Deutschland sind das laut Mitteilung Italien, die Niederlande, Großbritannien, Polen, Ungarn, Österreich und die Schweiz. Früheren Angaben zufolge will Chery seine Fahrzeuge in Deutschland über ein klassisches Händlernetz mit 80 bis 120 Stützpunkten vertreiben.

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Anders als die meisten chinesischen Konkurrenten setzt Chery in Europa nicht nur auf Elektroautos, sondern auch auf Hybride und Verbrenner. Das erste Modell für die europäischen Märkte ist der Omoda 5. Der 4,40 Meter lange Crossover kommt mit einem 137 kW/186 PS starken 1,6-Liter-Turbobenziner, der mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zum Einstieg für deutlich unter 30.000 Euro bestellbar sein soll. Eine batterieelektrische Variante soll folgen.

Später kommt das SUV Jaecoo 7 als reiner Verbrenner und als Plug-in-Hybrid. Bis 2025 soll die Modellpalette auf jeweils drei Modelle von Omoda und Jaecoo wachsen. Zudem will Chery mit Exlantix noch ein Premium-Elektrofabrikat nachlegen.

Chery verkaufte 2023 weltweit über 1,88 Millionen Fahrzeuge. Mit knapp 940.000 Einheiten ging die Hälfte in den Export. Chery ist damit Chinas größter Autoexporteur. Das Unternehmen ist bislang in über 80 Märkten aktiv. Mit dem europäischen Marktstart soll 2024 die Zwei-Millionen-Marke beim Absatz fallen.

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