Daimler-Chefdesigner rückt in Vorstand auf

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Die wachsende Bedeutung des Designs für die Differenzierung der Marken schlägt sich in der Struktur des Daimler-Vorstands nieder. Der Designchef des Konzerns wird Executive Vice President.

Chef-Designer Gorden Wagener ist als Chief Design Officer in den Vorstand von Daimler aufgerückt.
Chef-Designer Gorden Wagener ist als Chief Design Officer in den Vorstand von Daimler aufgerückt.
(Bild: Daimler)

Daimler hat seine Chefetage erweitert. Bereits zum 1. November hat Gorden Wagener die neu geschaffene Position des Chief Design Officers im Leitungsgremium des Autobauers übernommen. Der Schritt soll „die Bedeutung und die Rolle des Designs für das Unternehmen, seine Produkte und die globalen Marken“ unterstreichen, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns. Im Vorstand hat Wagener die Funktion eines Executive Vice President.

Gorden Wagener leitet seit Mitte 2008 den weltweit tätigen Designbereich der Daimler AG. Er ist den Angaben zufolge mit seinem internationalen Team für das Design sämtlicher Marken und Produkte des Unternehmens verantwortlich. Inzwischen tragen alle aktuellen Mercedes-Personenwagen seine Handschrift. Ebenso verantwortet er das Aussehen der Smart-Fahrzeuge sowie alle Nutzfahrzeuge des Konzerns.

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Angesichts der vergleichbar hohen technischen Reife vieler Premiummodelle gewinnt das Design immer mehr an Bedeutung für die Differenzierung. Produkt und Marke sollen als Einheit erkennbar sein. Aktuell entwickeln Wagener und sein Team das Design weiter, damit es sich mit den strategischen Säulen der Produktentwicklung verbindet: der Vernetzung und dem autonomen Fahren, der flexiblen Nutzung und den elektrischen Antriebsformen.

Der 48-Jährige wurde in Essen geboren. Nach seinem Studium des Industrial Design an der dortigen Universität spezialisierte er sich auf Transportation Design. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung war er als Exterieur-Designer zunächst für verschiedene Marken tätig, bevor er 1997 zu Mercedes Benz kam.

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