Autovertriebstage „Der Handel ist kein Auslaufmodell“

Gleich mehrere Referenten aus Industrie, Verband und Handel analysierten auf den digital umgesetzten Autovertriebstagen von »kfz-betrieb« den Vertrieb der Zukunft. Die Rolle des Handels stellt sich in den Szenarien gar nicht so düster dar.

ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn erläuterte in seinem Vortrag die Besonderheiten und Herausforderungen des Agenturmodells.
ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn erläuterte in seinem Vortrag die Besonderheiten und Herausforderungen des Agenturmodells.
(Bild: J. Untch/Vogel Communications Group)

VW, Volvo und Mercedes-Benz: Diese Fabrikate arbeiten zumindest in Teilen bereits mit einem Agenturmodell. Weitere Marken dürften folgen – vor allem vor dem Hintergrund von Digitalvertrieb und Elektrifizierung. Dementsprechend wird im Handel viel über die Vor- und Nachteile eines Agentursystems gegenüber dem klassischen Vertragshändlermodell diskutiert.

Überlegungen zu dem Thema teilte ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn bei den Autovertriebstagen in Würzburg mit dem Publikum. Er empfahl, den Kunden und dessen Wünsche bei der Diskussion in den Fokus zu stellen. Corona habe gezeigt, wie wichtig der stationäre Handel nach wie vor für die Käufer sei. Und niemand könne besser beurteilen und beeinflussen, was der Kunde möchte, als der Handel. „Das lernt man auf keiner Elite-Uni“, sagte Peckruhn, der Geschäftsführer des Skoda-Autohauses Liebe ist.

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 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel