Volkswagen Financial Services (VW FS)
„Der Handel muss auch ein gewisses Risiko tragen“
Anbieter zum Thema
Die VW-Finanzsparte will künftig mehr Leasingrückläufer in Form von Gebrauchtwagen über den Markenhandel verkaufen. Vertriebschef Kai Vogler erläutert, wie der Hersteller Fahrzeuge in den zweiten Nutzungszyklus überführt und was das für den Händlerertrag bedeutet.
Redaktion: Herr Vogler, die VW FS wollen 2026 rund 100.000 Gebrauchtwagen mehr als bisher in Europa vermarkten. 2025 waren es 481.000 Autos. Was sind das für Fahrzeuge?
Kai Vogler: Die zusätzlichen Fahrzeuge kommen aus einer gestiegenen Anzahl an Leasingrückläufern. Unser Ziel ist es, diese Fahrzeuge über den Konzernhandel als Gebrauchtwagen in einen zweiten Nutzungszyklus zu überführen. Uns geht es dabei vor allem darum, die Fahrzeuge in den Märkten zu vermarkten, in denen sie ursprünglich auch zugelassen wurden – also in ihren jeweiligen Heimatmärkten. Darauf legen wir großen Wert, und das ist letztlich auch logistisch die kostengünstigere Lösung. Wir wollen diese Fahrzeuge unsererseits zum besten Preis vermarkten, aber auch dem Handel ein gutes Geschäft ermöglichen. Bei dem großen Volumen, das wir bewegen, soll der Vertragshandel in Deutschland entsprechend partizipieren. In anderen Ländern verfahren wir ganz ähnlich.
0 € / 1. Monat
-
Alle Inhalte lesen
-
Alle E-Paper inklusive
-
Jederzeit online kündbar