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Dieselgate: FCA einigt sich mit Anlegern auf Millionenzahlung

| Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Der amerikanisch-italienische Konzern schließt ein weiteres Kapitel in der Diesel-Affäre. Eine Klage von Anlegern wegen angeblich irreführender Angaben zu Rückrufkosten endete mit einem millionenschweren Vergleich.

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(Foto: FCA)

Fiat Chrysler Automobiles (FCA) hat sich im Rechtsstreit mit US-Anlegern auf einen Vergleich geeinigt. Der Autokonzern akzeptiert eine Zahlung von 110 Millionen Dollar (98 Mio. Euro), wie am Montag aus Gerichtsakten hervorging. Die Investoren hatten 2015 wegen angeblich irreführender Angaben zu Dieselabgasen und zu Rückrufkosten geklagt. Das Unternehmen wies die Vorwürfe in einer Stellungnahme energisch zurück, zeigte sich aber zufrieden mit der einvernehmlichen Lösung. Das Gericht muss dem Vergleich jedoch noch zustimmen.

Fiat Chrysler war zwischenzeitlich von den US-Behörden verdächtigt worden, Abgaswerte von Dieselwagen – ähnlich wie Volkswagen – mit einer speziellen Software („Defeat Device“) manipuliert zu haben. Der Konzern stritt dies zwar ab, akzeptierte im Januar aber bereits einen insgesamt rund 800 Millionen Dollar teuren Vergleich, um Klagen der US-Regierung und zahlreicher Autobesitzer beizulegen. Zudem musste Fiat Chrysler 2015 nach Vorwürfen der US-Verkehrsaufsicht, Rückrufe nicht ordentlich durchgeführt zu haben, ein hohes Bußgeld zahlen.

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