Dreifache Zertifizierung für Seat im Service

Gütegemeinschaft Service lobt Standard beim Importeur

| Autor: Andreas Grimm

(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Seat Deutschland darf weiterhin zertifizierte Weiterbildungen für Servicemitarbeiter seiner Partnerbetriebe anbieten. Die Gütegemeinschaft Service erneuerte die entsprechenden Zertifikate für Automobil-Serviceberater (GASB) sowie Teile- und Zubehörverkäufer (GATZV). Neu hinzugekommen ist die Qualifizierung zum geprüften Automobil-Serviceassistenten (GAS). Die in den vergangenen Jahren markenintern geprüften Serviceassistenten können die Zertifizierung nun nach Absolvieren eines zusätzlichen Workshops ebenfalls erlangen.

Bereits seit mehreren Jahren hat Seat umfassend in die Qualifizierung des Serviceassistenzpersonals investiert. In ihrem Bericht hoben die Fachleute der Gütegemeinschaft die hohe Praxisorientierung, die Liebe zur Technik und die modular gestaltete Ausbildung bei Seat mit einer funktionsübergreifenden Basisausbildung hervor. Damit werde durch die Trainingsverantwortlichen der Grundstein für hohe Qualität und Karriereperspektiven im Aftersales gelegt.

Zufriedene Gesichter bei der Gütegemeinschaft Service: (v.li.) Eckhard Rodatz von Volkswagen, Verena Bartnick von der Agentur Lünemotion, Philipp Steinke von der Agentur Steep, Claudia Eichhorn von Seat Deutschland, Christiane Nicolai von Audi, Markus Poser, Leiter der Seat-Trainingsabteilung, Katrin Schillinger von der Agentur Artop und Arne Hacker von Mercedes.
Zufriedene Gesichter bei der Gütegemeinschaft Service: (v.li.) Eckhard Rodatz von Volkswagen, Verena Bartnick von der Agentur Lünemotion, Philipp Steinke von der Agentur Steep, Claudia Eichhorn von Seat Deutschland, Christiane Nicolai von Audi, Markus Poser, Leiter der Seat-Trainingsabteilung, Katrin Schillinger von der Agentur Artop und Arne Hacker von Mercedes. (Bild: Seat)

Im Rahmen der aktuellen Zertifizierung wurde die bisherige Struktur der Weiterbildungen verändert und die Inhalte aktualisiert. Die Teilnehmer durchlaufen nun gemeinsam zwei Basismodule, bevor sie nach den zwischengeschalteten Betriebsphasen in die einzelnen Fachmodule wechseln. Die Schulungsinhalte erstrecken sich von Themen wie Persönlichkeit, Berufsrolle und Kommunikation über Kundenbeziehungsmanagement bis hin zu rechtlichen Grundlagen, Kennzahlen und einem technischen Teil für die neue Qualifikation zur Serviceassistenz.

Seat erhofft sich laut einer Pressemeldung durch die neuen, überarbeiteten Qualifizierungen auch eine „Aufwertung des Berufsbildes analog zu den enorm gestiegenen Anforderungen an das Servicepersonal der Autohäuser.“ Die verstärkte Einbindung der Ausbildungsverantwortlichen in den Praxisphasen sei ein weiterer wichtiger Schritt zu einer effizienteren Bindung zwischen Handel und Importeur. „Wir sind offen für neue Entwicklungen und halten die Qualitätsstandards unermüdlich und teilweise sogar tagesaktuell nach“, sagt Markus Poser, Leiter der Trainingsabteilung.

Zum Hintergrund: Im Frühjahr 2016 hatten der Verband der Automobilindustrie (VDA), der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) und der ZDK die neue Gütegemeinschaft Service gegründet. Für die drei Berufsbilder Serviceberatung, Teile- und Zubehörverkauf und Serviceassistenz wurden einheitliche Standards definiert. Einen Schwerpunkt der Ausbildung nimmt jetzt die Entwicklung von Soft Skills ein.

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