Förderprogramme: Gewusst wie

Autor / Redakteur: Ralph Kuntz, Senior Consultant bei Tomorrows Business. www.tomorrows.biz / Udo Schwickal

90 Prozent aller Investitionen im Autohaus sind förderfähig. Doch es ist nicht einfach, in der Vielfalt der Programme die geeigneten Zuschüsse und Fördermittel zu finden und richtig zu beantragen.

Vor größeren Investitionen sollten Händler prüfen, ob nicht eine passende Förderung dafür existiert.
Vor größeren Investitionen sollten Händler prüfen, ob nicht eine passende Förderung dafür existiert.
(Foto: Fotolia)

Nur wenige Autohändler kennen die Förderprogramme für ihre Branche und ihren Betrieb. Allein in Deutschland gibt es rund 2.500 verschiedene Programme. Meistens fehlt auch das Wissen im Haus,wie man Zuschüsse, Förderdarlehen oder Ausfallbürgschaften des jeweiligen Bundeslandes beantragt. Seitens der Hausbanken kommt wenig Unterstützung. Manchen Institutionen fehlt schlicht der Sachverstand, andere haben Angst vor Wettbewerb. Händler sollten daher professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. So kennen Fördermittelexperten die Richtlinien, finden schnell die passenden Programme und wissen, wie ein Antrag aussehen muss, damit er überhaupt eine Chance auf Bewilligung hat.

Staatliche Förderprogramme gelten nicht für Unternehmen, denen es wirtschaftlich schlecht geht, sondern sollen guten Betrieben helfen, besser zu werden. Oft existiert in einem Autohaus ein klar beschriebenes Investitionsprojekt, wie etwa die Erweiterung der Werkstatt oder der Neubau eines Ausstellungsraumes. In diesem Fall kann der Händler auf die zeitlichen, regionalen und finanziellen Vorgaben des Projektes aufbauend, nach Förderprogrammen suchen und Anträge stellen. Sollten diese bewilligt werden, kann er beispielsweise eine Kombination aus rückzahlungsfreien Zuschüssen und zinsgünstigen Förderdarlehen erhalten. Er kann aber auch Sicherheiten oder Ausfallbürgschaften gestellt bekommen.