Goldene ZDK-Ehrennadel für Jürgen Karpinski

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Für seinen langjährigen Einsatz für das Kfz-Gewerbe ist ZDK-Präsidentschaftskandidat Jürgen Karpinski auf der Mitgliederversammlung des Kfz-Gewerbes Hessen ausgezeichnet worden.

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ZDK-Präsident Robert Rademacher überreichte Jürgen Karpinski (re.) die ZDK-Ehrennadel in Gold.
ZDK-Präsident Robert Rademacher überreichte Jürgen Karpinski (re.) die ZDK-Ehrennadel in Gold.
(Foto: Zietz)

Der ZDK-Präsidentschaftskandidat Jürgen Karpinski hat für seinen Einsatz für das Kfz-Gewerbe eine besondere Auszeichnung erhalten: Auf der 75. Mitgliederversammlung des Kfz-Gewerbes Hessen überreichte ZDK-Präsident Robert Rademacher seinem potenziellen Nachfolger die ZDK-Ehrennadel in Gold. Rademacher würdigte damit dessen langjähriges und erfolgreiches Engagement.

In seiner Rede sprach Rademacher Themen an, die auch seinen Nachfolger beschäftigen werden. Mit Blick auf Brüssel mahnte er, den Meisterbrief nicht infrage zu stellen. Der große Befähigungsnachweis sei die Voraussetzung für das duale Ausbildungssystem in Deutschland. Dieses wiederum könne als Vorbild für Europa dienen und sei ein probates Mittel im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit.

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Zudem forderte Rademacher, den sogenannten Code of Conduct zu erweitern. Nach Auslaufen der Kfz-GVO im vergangenen Jahr müssen aus Sicht des ZDK-Präsidenten die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit zwischen Händlern und Herstellern neu geregelt werden. Dies sei in der Erweiterung des bereits bestehenden Verhaltenskodex möglich. Rademacher forderte, in den Kodex zum Beispiel den Bestandsschutz für Mehrmarkenhändler aufzunehmen. „Gerade in Deutschland ist die Zahl der Händler groß, die im Vertrauen auf die GVO den Handel mit mehreren Marken begonnen haben, bevor die EU-Kommission die Rolle rückwärts veranstaltete.“

Ein weiterer Punkt sei der Investitionsschutz. Verliere ein Händler ohne eigene Schuld den Vertrag mit seinem Hersteller, müsse ein Ausgleich für getätigte und noch nicht amortisierte Investitionen fließen.

Karpinski bekräftigte erneut, sich für Handel und Handwerk einzusetzen, sofern er bei der Mitgliederversammlung im Juni zum Präsidenten gewählt werde. Er fühle sich Handel und Handwerk gleichermaßen verpflichtet. Der Handel müsse aber aufgrund seiner Lage zwischen Hersteller und Verbraucher massiv gestärkt werden.

Dies müsse der Verband entsprechend kommunizieren, nach außen und nach innen. Denn schließlich sei für den einzelnen Betrieb vor allem eines von Bedeutung: Was ihm der Einsatz am Ende einbringe. Konkret wollte sich Karpinski noch nicht zu einem detaillierten Programm als potenzieller Präsident äußern, aber so viel steht für ihn fest: „Der Verband muss gute Rahmenbedingungen für die Unternehmen schaffen.“

Landesverband Hessen baut neu

Auf Landesebene nehmen die Neubaupläne für ein Verbandsgebäude konkrete Formen an. Auf einem Grundstück unweit des hessischen Wirtschaftsministeriums soll ein dreigeschossiges Bürogebäude entstehen, Denkmalauflagen machen eine Anpassung an den Stil der Landeshauptstadt notwendig. Konkrete Zahlen über die Investition liegen noch nicht vor. Der Verband mit seinen acht Mitarbeitern vertritt 4.400 Betriebe in 22 Innungen und will einen Teil des Gebäudes vermieten.

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