Hadex-Reflektor spürt verborgene Dellen auf

Dellenspezialist erkennt Hageldellen mittels neuem Reflektor

07.10.2010 | Redakteur: Konrad Wenz

Dellenspezialist Hadex hat einen neuen Reflektor auf den Markt gebracht. Er ist nach Unternehmensangaben unter anderem für die Kalkulation von Hagelschäden einsetzbar und eignet sich für die Suche nach versteckten Fahrzeugschäden, wenn Leasingrückläufer oder Gebrauchtwagen zum Händler kommen.

Herzstück des neuen Reflektors ist eine 60 x 45 Zentimeter große, lichtdurchlässige Kunststoff-Hohlkammerplatte, die mit einem Streifenmuster bedruckt und abriebfest laminiert wurde. Durch das spezielle Muster und den scharfrandigen Druck spiegeln sich die Dellen laut einer Pressemitteilung des Unternehmens auf der Lackoberfläche. Kleinere Dellen werden dadurch sichtbar.

Strukturunterschiede nachlackierter Flächen lassen sich dem Unternehmen zufolge mit etwas Übung ebenfalls gut erkennen. Dellenspezialisten können den Reflektor sogar zur Instandsetzung verwenden. Wichtig sei, dass die Lackoberflächen sauber und trocken sind. Der leichte Griff ermögliche eine einfache Handhabung des Reflektors bei längerer Verwendung.

Zahlreiche Einsatzarten

Für einfachere Fotoaufnahmen kann alternativ der Griff gegen einen optionalen Saugfuß ausgetauscht werden, damit der Anwender die Hände frei hat. Ein dickes Stoffklebeband um den Rand der Platte verhindert Kratzer, wenn sie an Lackoberflächen vorbeistreift.

Am oberen, nicht bedruckten Rand des Reflektors kann der Anwender mit einem löslichen Stift Fahrzeugdaten oder Bauteilbezeichnungen notieren. Dies erleichtert eine spätere Zuordnung der Dokumentationsfotos zum Schaden.

Einsatzmöglichkeiten des Hadex-Reflektors:

  • Kalkulation von Park- und Hagelschäden,
  • Kontrolle bei Leasingrücknahmen und GW-Ankäufen,
  • Eingangskontrolle nach Anlieferung von Neufahrzeugen,
  • Kontrolle nach Reparaturen

Vorteile gegenüber Hagellampen (laut Unternehmensangaben):

  • großflächige Ausleuchtung,
  • augenschonend,
  • handlich,
  • zeitsparend (bis zu 50 Prozent),
  • direkte Dokumentationsmöglichkeit durch Fotos,
  • Auszählung am Bildschirm möglich,
  • keine Markierungen mit Magneten oder Kreidestiften für Fotos nötig

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