Hybrid-SUV soll VW-Absatz ankurbeln

Autor / Redakteur: Andreas Grimm/dpa / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Volkswagen hat im ersten Halbjahr zwei Studien eines Geländewagens mit Hybridantrieb vorgestellt. Nun steht die Entscheidung an, ob der Crossblue als Dieselhybrid für den US-Markt gebaut werden soll.

Anbieter zum Thema

In Detroit präsentierte VW Anfang des Jahres die Studie Crossblue als SUV mit Dieselhybrid.
In Detroit präsentierte VW Anfang des Jahres die Studie Crossblue als SUV mit Dieselhybrid.
(Foto: NAIAS)

Bei Volkswagen steht die Entscheidung an, ob in Nordamerika eine Geländelimousine mit Hybridantrieb für den dortigen Markt gefertigt wird. Voraussichtlich im Schlussquartal werde zudem beschlossen, ob der Geländewagen Crossblue im Werk Chattanooga (Tennessee) oder in Mexiko gebaut werde.

Der Konzern hatte im Januar auf der Automesse in Detroit eine Studie des Crossblue mit Diesel-Elektroantrieb gezeigt, eine Serienfertigung aber noch offengelassen. Die speziell für den amerikanischen Markt entwickelte Langversion des Tiguan könnte ab 2015 die ideelle Nachfolge des gemeinsam mit Chrysler gebauten Vans Routan antreten. In Tennessee baut VW derzeit einen eigens für die USA angepassten Passat. Es ist die einzige VW-Autofabrik in den Vereinigten Staaten. Mexiko zählt drei Produktionsstandorte.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Mit einer weiteren Studie wagte VW Ende April auf der Autoshow Shanghai einen Ausblick auf sein kommendes SUV-Portfolio. Damals feierte das Cross Blue Coupé Concept Premiere, das anders als das klassische SUV in Detroit von einem Benzin-Elektro-Hybrid mit Plug-in-Funktion ausgestattet war. Generell verfolgt die Marke das Ziel, künftig in jeder Modellreihe mindestens ein SUV anzubieten. Zuletzt wurde ausgewählten Journalisten der Taigun vorgestellt, ein SUV auf Basis des VW Up.

Nach guten Zahlen in den Vorjahren ist das US-Geschäft des Wolfsburger Autobauers in diesem Jahr ins Stocken geraten. Die Kernmarke VW musste in den ersten sieben Monaten dieses Jahres einen leichten Rückgang ihrer Verkäufe hinnehmen. Anfang des Jahres hatte VW-Chef Martin Winterkorn für die USA nur ein sehr verhaltenes Absatzziel für den Konzern etwa auf Vorjahresniveau ausgegeben.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:42250669)