Iglhaut baut Drei-Achser von Sprinter und Crafter

Autor Stephan Richter

Die Iglhaut GmbH bietet jetzt Umbauten der Basisfahrzeuge Sprinter und Crafter vom Zwei- zum Drei-Achser an.

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Eine Achse mehr: Die Igelhaut GmbH erweitert den Sprinter und den Crafter.
Eine Achse mehr: Die Igelhaut GmbH erweitert den Sprinter und den Crafter.
(Foto: Iglhaut)

Die Iglhaut GmbH aus dem unterfränkischen Marktbreit erweitert ihr Angebot um den Umbau der Modellreihen Mercedes-Benz Sprinter und VW Crafter vom Zwei- zum Drei-Achser. Dafür geeignet sind Basisfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,6 oder 5,0 Tonnen. Die Nutzlast wächst mit dem Umbau auf bis zu 4.000 Kilogramm an. Den Antrieb – 6x4 oder 6x2 mit Zusatzachse – konzipiert der Fahrzeugbauer gemeinsam mit dem Kunden.

„Wir sprechen hier nicht von Komplettpaketen. Vielmehr erstellen wir für jedes Fahrzeug ein individuelles Angebot. Die Kunden haben neben dem Umbau noch viele Optionen, ihren Crafter oder Sprinter den jeweiligen Wünschen anzupassen“, erklärte Fahrzeugbauleiter Volker Gallinat gegenüber »kfz-betrieb ONLINE«. Je nach Arbeitsumfang und Verfügbarkeit der Fahrzeuge müssen die Kunden mit Lieferzeiten von bis zu acht Wochen rechnen.

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Mehr Grip im Gelände

Iglhaut setzt beim Umbau auf einen permanenten Allradantrieb und verteilt die Krafteinwirkung im Verhältnis 50:50 auf die Vorder- und Hinterachse. Drei 100-Prozent-Differenzialsperren und eine Geländeuntersetzung sollen für eine gute Offroad-Performance sorgen. Der Hersteller verspricht selbst auf schwierigem Untergrund wie Schlamm oder Sand eine maximale Traktion beim Rangieren von schweren Anhängern oder während steiler Bergauf-/Bergabfahrten.

Das Unternehmen fertigt bereits seit über 30 Jahren Allradfahrzeuge und baute schon die Vorgängermodelle des Sprinter und Crafter, den T1N und den LT vom Zwei- zum Drei-Achser um.

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