Innung Göppingen hat neue Doppelspitze

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Ludger Wendeler und Dieter Doll führen künftig die Kfz-Innung Göppingen. Ihre Vorgänger als Führungsduo hatten zwölf Jahre an der Spitze der Innung gestanden.

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Führungswechsel bei der Kfz-Innung Göppingen: Ludger Wendeler (li.) übernimmt die Obermeisteraufgaben von Klaus Heschke.
Führungswechsel bei der Kfz-Innung Göppingen: Ludger Wendeler (li.) übernimmt die Obermeisteraufgaben von Klaus Heschke.
(Foto: Zietz)

Die Kfz-Innung Göppingen hat eine neue Führung: Auf ihrer Jahresversammlung wählten die Mitglieder Ludger Wendeler zum neuen Obermeister und Dieter Doll zu dessen Stellvertreter. Damit setzt die schwäbische Innung ihre Tradition mit der Doppelspitze aus einem Vertreter des Fabrikatshandels und einem Vertreter der Freien Werkstätten fort.

Wendeler tritt in die Fußstapfen von Klaus Heschke, der nach 34 Jahren Innungstätigkeit und zwölf Jahren als Obermeister aus dem höchsten Amt der Innung ausschied. Das Kfz-Gewerbe zeichnet Heschke für seinen jahrzehntelangen Einsatz mit der Goldenen Ehrennadel aus. In seiner Laudatio bezeichnete ihn Präsident Harry Brambach als „einen der ganz Großen des Kraftfahrzeuggewerbes, einen Gestalter“.

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Auch sein Stellvertreter Hans-Walter Schurr trat zur Wahl nicht mehr an. Er war gemeinsam mit Heschke zwölf Jahre lang als stellvertretender Obermeister aktiv und hatte insbesondere die Anliegen der Freien Werkstätten und Bildungsthemen auf der Agenda. Brambach hob in seiner Verabschiedung Schurrs Kämpfernatur hervor und stellte fest: „Durch ihn haben die Freien Werkstätten in der Verbandsarbeit Gewicht bekommen.“ Für seine herausragenden Verdienste erhielt Schurr die Ehrennadel des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe in Silber.

Die neue Doppelspitze ist nicht nur in der schwäbischen Kfz-Branche wohlbekannt. Der 46-jährige Wendeler, der vor allem die Handelsthemen vertritt, leitet als geschäftsführender Gesellschafter bereits seit 17 Jahren die Geschicke des Autohauses Burger Schloz mit aktuell sechs Niederlassungen, 370 Mitarbeitern und 4.000 verkauften Fahrzeugen. Der Wirtschaftswissenschaftler kennt die Arbeit des Innungsvorstandes seit 15 Jahren und ist seit 2010 Vizepräsident des Verbandes des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg.

„Mit dem neuen Vorstand haben wir eine gute und tragfähige Grundlage für die Arbeit unserer Innung geschaffen. Wir blicken mit Energie und Zuversicht in die Zukunft“, betont Wendeler. Mit seiner Arbeit wolle er die erfolgreiche Tätigkeit seines Vorgängers fortsetzen. „Wir verstehen uns als Dienstleister und wollen den Betrieben die Unterstützung geben, die sie brauchen.“ Die Mitgliedschaft in der Innung sei ein Gütesigel und genieße in der Bevölkerung hohes Ansehen.

Als stellvertretender Obermeister mit dem Schwerpunkt „Freie Werkstätten“ unterstützt ihn Dieter Doll, seit 1992 Inhaber einer Freien Werkstatt in Deggingen mit drei Mitarbeitern. Der 47-jährige Kfz-Meister begann seine berufliche Laufbahn als 16-Jähriger mit einer Lehre als Kfz-Mechaniker. Deshalb kennt er das Werkstattgeschäft und die technische Seite des Gewerbes von der Pike auf, zusätzlich verkauft er in seiner Werkstatt jährlich rund 80 EU- und Gebrauchtfahrzeuge.

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