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Jürgen Karpinski: Drei Gründe zum Feiern

Redakteur: Christoph Baeuchle

Drei Gründe hatte der ZDK-Präsident zum Feiern, ein jeder war Anlass genug. Der Einladung zum Dreifachjubiläum folgten rund 400 Gäste und kamen nach Frankfurt.

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Drei Gründe zum Feiern hatte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski: Neben seinem 65. Geburtstag gaben das 80-jährige Bestehen von Auto-Schmitt und die Eröffnung des Neubaus einen gewichtigen Anlass.
Drei Gründe zum Feiern hatte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski: Neben seinem 65. Geburtstag gaben das 80-jährige Bestehen von Auto-Schmitt und die Eröffnung des Neubaus einen gewichtigen Anlass.
(Foto: Zietz)

Gründe zum Feiern hatte Jürgen Karpinski genug: Neben Neubau und 80-jährigem Bestehen von Auto-Schmitt wurde der ZDK-Präsident jüngst 65 Jahre. Für viele das Alter, um in Ruhestand zu gehen – für Jürgen Karpinski die Zeit, um noch mal richtig loszulegen.

„Mit dem Neubau haben Sie die besten Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen“, lobte Thomas Werner Zahn, Vertriebsleiter Deutschland Volkswagen Pkw, vor rund 400 Gästen. Dass auf die Branche in den nächsten Jahren neue Herausforderungen zukommen, ist für Zahn klar. „Wir stehen nicht vor dem Zeitalter der Digitalisierung, sondern sind bereits mitten drin.“

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Das bringe diverse Änderungen mit sich. Zwar komme das autonome Fahren, aber nicht der voll autonome Händler. Dennoch stehe der Mensch im Mittelpunkt. Statt eines Geschenks reichte Zahn dem Jubilar die Hand: ein Zeichen für die gute Partnerschaft, die Volkswagen und Auto-Schmitt bereits 66 Jahre verbindet.

Als Mann der Tat und der klaren Worte würdigte Bundesinnungsmeister und ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk den ZDK-Präsidenten. Ihm sei daran gelegen, eingefahrene Gleise zu verlassen und nicht nur auf Bewährtes zu setzen, sondern Neues wagen. „Dabei die Menschen mitzunehmen, sie zu überzeugen und zu motivieren, diese Veränderungen auch umzusetzen: Davon wird unsere Verbandsorganisation profitieren.“

Hülsdonk, der auch die Grüße des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) überbrachte, lobte den jahrzehntelangen Einsatz von Jürgen Karpinski für das Kfz-Gewerbe. Er habe alle Stufen genommen, vom Obermeister der Kfz-Innung Frankfurt und Main-Taunus-Kreis (1988-2014) über Funktionen als Vorstand und später Präsident sowie Landesinnungsmeister des Kfz-Landesverbands Hessen (seit 2004) bis hin zum ZDK-Vorstandsmitglied (seit 2005) und ZDK-Präsidenten (seit Mitte 2014).

Den besonderen Einsatz Karpinskis in der Region hob Boris Rhein, Hessischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, hervor. Frankfurt am Main sei für Banken sowie seine Messe und die Börse bekannt, doch das Rückgrat der Wirtschaft sei nach wie vor der Mittelstand. „Will man einen klassischen Mittelständler sehen, ist man bei Auto-Schmitt richtig.“ Der Betrieb sei ein Musterbeispiel für den deutschen Mittelstand. Nicht zuletzt durch seine Investitionen vor Ort. Der Neubau sei an einem historischen Ort entstanden, betonte Karpinski. Hier habe nicht nur sein Schwiegervater eine Werkstatt betrieben, sondern hier sei auch seine Frau geboren. Einen siebenstelligen Betrag investierte Auto-Schmitt in den Neubau, der neben 1.300 Quadratmeter Ausstellungsfläche auch eine Vip-Lounge hat.

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