Kalibrierungs-Chaos: Welchen Aufschub die Länder gewähren

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Berlin

Für die Untersuchung der Abgase von Kraftfahrzeugen nach Nummer 6.8.2 der Anlage VIIIa StVZO wird die Weiterbenutzung von gültig geeichten Abgasmessgeräten vorerst ohne Nachweis der Beauftragung eines akkreditierten Kalibrierlabors toleriert.

In der Annahme, dass sich die Verfügbarkeit von Kalibrierdienstleistern für Abgasmessgeräte stetig verbessern wird, gilt diese Regelung längstens bis zum 31. Dezember 2019. Eine Verlängerung über diese Frist hinaus ist nicht beabsichtigt, da davon ausgegangen wird, dass zum Ende dieser Frist eine ausreichende Kapazität an akkreditierten Kalibrierdienstleistern für Abgasmessgeräte zur Verfügung stehen wird.

Spätestens zum 1. Januar 2020 muss eine gültige Kalibrierung der Abgasmessgeräte nachgewiesen werden. Daher geht der ZDK davon aus, dass unabhängig von den Restlaufzeiten der gültigen Eichungen der Abgasmessgeräte jeweils schnellstmöglich ein entsprechendes Kalibrierlabor beauftragt wird. Alle Inhaber von amtlich anerkannten AU-Werkstätten und sonstigen Untersuchungsstellen sind unverzüglich schriftlich auf die vorstehende Regelung einschließlich der dazugehörigen Fristen und den damit verbundenen Auswirkungen, wie u. a. das Einstellen der amtlichen Prüftätigkeit, zu informieren.

Termin: 31. Dezember 2019

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Über den Autor

 Christoph Baeuchle

Christoph Baeuchle

Chefreporter Automobilwirtschaft & Politik/Verbände