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Kfz-Innung Hohenlohe feiert Jubiläum

| Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Auf eine 80-jährige Geschichte kann die Kfz-Innung Hohenlohe-Franken zurückblicken. Das nutzten die Innungsmitglieder und luden Gäste zu einer kleinen Feier ein.

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Rainer Biedermann, Obermeister der Kfz-Innung Hohenlohe-Franken.
Rainer Biedermann, Obermeister der Kfz-Innung Hohenlohe-Franken.
(Foto: Zietz)

Rundes Jubiläum bei der Kfz-Innung Hohenlohe-Franken: Bei einer Feier blickten die Mitglieder und diverse Gäste aus Wirtschaft und Politik auf das 80-jährige Bestehen der Kfz-Innung zurück. Dabei stand nicht nur die bewegte Geschichte im Mittelpunkt der Veranstaltung, sondern auch aktuelle Entwicklungen der Branche.

Trotz hohen Alters und zahlreicher Herausforderungen kann von Ermüdungserscheinungen bei der Kfz-Innung keine Rede sein. Obermeister Rainer Biedermann engagiert sich nicht nur vor Ort und in der Region, sondern ist als Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Meisterprüfungsausschüsse in Baden-Württemberg und als Mitglied im ZDK-Ausschuss Freie Werkstätten bundesweit aktiv.

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Dauerthema für die Kfz-Innung ist wie in vielen anderen Innungen auch die Sicherung des beruflichen Nachwuchses. Derzeit bilden die 160 Mitgliedsbetriebe pro Jahrgang rund 80 junge Männer und Frauen aus. „Die Zahl ist seit Jahren konstant“, freut sich Biedermann. Und fügt mit Stolz hinzu: „Die Ergebnisse können sich sehen lassen.“ Auf jeden Fall: Schließlich hat Veronika Kohler aus Schöntal ihre Ausbildung bei der BFC in Northeim in diesem Jahr als Jahrgangsbeste abgeschlossen.

In ihren Grußworten hoben Harry Brambach, Präsident des Landesverbandes Baden-Württemberg, und Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk die Notwendigkeit der Interessenvertretung durch den Verband hervor. „Keine Behörde kann das leisten“, stellte Bundesinnungsmeister (Hülsdonk klar. Nur ein selbstorganisierter Fachverband könne seine Expertise in den politischen Prozess einbringen.

„Das Automobil ist in Baden-Württemberg das Rückgrat der Wirtschaft“, betonte Landesverbandspräsident Brambach. Dies gilt nicht nur für die Hersteller und Zulieferer im Ländle, sondern auch für die Autohäuser und Werkstätten. Gerade im Umgang mit Kunden führt in der Regel kein Weg an den Kfz-Betrieben vorbei: „Die Kfz- Werkstätten haben beim Kunden eine Vertrauensstellung, sie reparieren und sorgen damit für Sicherheit“, stellte Brambach klar. Die Aufgabe der Innungen sei es, die Betriebe bei ihrer täglichen Arbeit als Dienstleister zu unterstützen. Nur eine starke Gemeinschaft könne die Belange der Betriebe und der gesamten Branche entsprechend nachhaltig vertreten.

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