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Kia-Rückruf: Fußgänger in Gefahr

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Viktoria Hahn

Durch ein Problem mit der Frontkamera beim Sorento könnte der Fußgängerschutz leiden. Das Softwareupdate ist hierzulande für fast 3.500 SUVs des Baujahrs 2019 vorgesehen.

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Weltweit sind rund 40.000 Kia Sorento von dem neuesten Software-Rückruf betroffen.
Weltweit sind rund 40.000 Kia Sorento von dem neuesten Software-Rückruf betroffen.
(Bild: Kia)

Nach dem Optima ruft Kia nun auch den Sorento wegen Problemen mit dem Frontkollisionsassistenten zurück. „Aufgrund eines Softwarefehlers der Multifunktionskamera kann es vorkommen, dass bestimmte Fahrzustände von der Kamera nicht erkannt werden“, teilte eine Sprecherin der Kia Motors Deutschland GmbH auf Anfrage mit.

Das „Forward Collision-Avoidance Assist“ genannte System kann Probleme beim Erkennen von vorausstehenden Fußgängern haben. „Hierdurch entsteht ein erhöhtes Kollisionsrisiko, sofern der Fahrer nicht rechtzeitig bremst“, so die Sprecherin. „Kia Motors Deutschland sind keine Personenschäden, Unfälle oder Brände, die durch dieses Problem verursacht wurden, bekannt“, ergänzte sie.

Ein Software-Update mit optimierter Regellogik für die Multifunktionskamera soll Abhilfe schaffen. Dies dauert etwa 30 Minuten. Es ist in Deutschland für 3.446 SUV aus dem Bauzeitraum 23. Januar bis 6. Dezember 2019 vorgesehen. Weltweit ist die Aktion mit dem internen Code „191139“ für circa 40.000 Einheiten eingeplant.

(ID:46357939)

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist