Einstiegsmodell Kompakt-Crossover Omoda 4 kommt als Hybrid und Elektroauto

Von Andreas Wehner 2 min Lesedauer

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Die Doppelmarke Omoda und Jaecoo ergänzt die Modellpalette um ein neues Einstiegsmodell. Der B-Segment-Crossover Omoda 4 kommt als Vollhybrid und als reines Elektroauto nach Deutschland. Preise nennt der Hersteller noch nicht.

Der Omoda 4 ist das neue Einstiegsmodell der Doppelmarke Omoda und Jaecoo.(Bild:  Wehner - VCG)
Der Omoda 4 ist das neue Einstiegsmodell der Doppelmarke Omoda und Jaecoo.
(Bild: Wehner - VCG)

Der chinesische Chery-Konzern erweitert die Palette seiner Doppelmarke Omoda und Jaecoo um ein neues Einstiegsmodell. Auf der Pariser Automesse (12. bis 18. Oktober) hat der Autobauer erstmals in Europa den Omoda 4 gezeigt, einen Crossover im B-Segment. Das Auto wurde laut Hersteller im europäischen Entwicklungszentrum von Chery in Raunheim bei Frankfurt speziell für den europäischen Markt entwickelt.

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Im Angebot sind künftig ein Vollhybrid und ein Elektroauto. Preise nennt der Hersteller bislang nicht – ebenso wie die genauen technischen Daten.

Das Fahrzeug misst laut vorläufigen Informationen 4,42 Meter in der Länge, 1,87 Meter in der Breite und 1,57 Meter in der Höhe. Der Kofferraum fasst in beiden Antriebsvarianten mehr als 400 Liter, bei umgeklappter Rücksitzlehne mehr als 1.100 Liter. Im Innenraum arbeitet ein 8,8 Zoll großes Kombiinstrument zusammen mit einem 13,2 Zoll großen Touchscreen im Hochformat. Beide Versionen haben Frontantrieb und ein Automatikgetriebe.

Hybrid mit 224 PS vs. Elektro mit 218 PS

Die Hybridversion nutzt Cherys sogenanntes Super Hybrid System (SHS). Es besteht aus einem 1,5-Liter-Turbobenziner, zwei Elektromotoren, einem Ein-Gang-Automatikgetriebe und einer Batterie mit 1,83 kWh Kapazität. Die Systemleistung beträgt 165 kW/224 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 295 Nm. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert der Omoda 4 SHS in 8,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h. Den vorläufigen Verbrauch gibt Omoda mit 5,2 Litern je 100 Kilometer an.

Die Elektroversion leistet 160 kW/218 PS und bringt 275 Nm Drehmoment auf die Vorderräder. Sie beschleunigt in 7,9 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 172 km/h. Die verbaute LFP-Batterie hat eine Kapazität von 67 kWh und soll mehr als 450 Kilometer Reichweite ermöglichen. An der DC-Säule lädt der Omoda 4 EV mit bis zu 120 kW. Von 30 auf 80 Prozent dauert das nach Herstellerangaben 22 Minuten. Das Leergewicht beträgt 1.550 Kilogramm (SHS) beziehungsweise 1.760 Kilogramm (EV).

Zu den Assistenten zählen unter anderem ein adaptiver Tempomat, Spurhaltefunktionen und ein Kollisionsvermeidungssystem. Je nach Ausstattungslinie gibt es unter anderem 18-Zoll-Räder, Voll-LED-Scheinwerfer, beheizbare Vordersitze und Lenkrad, kabelloses Apple Carplay und Android Auto sowie eine App zur Fernabfrage von Fahrzeugdaten. Die Linie Premium bietet zusätzlich eine 540-Grad-Kamera, Parkassistenten, belüftete und elektrisch verstellbare Sitze, eine elektrische Heckklappe, ein Panorama-Glasdach und ein kabelloses 50-Watt-Ladegerät für das Smartphone.

Dossier: Chinesische Hersteller

Die Marken und ihre Ziele, Pläne, Strategien

(Bildquelle: VCG)

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