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Löhr-Gruppe: Mehrere Wechsel in der Führungsriege

Autor: Christoph Seyerlein

Mehrere Betriebe der Löhr-Gruppe bekommen neue Geschäftsführer. Unter anderem wird künftig auch eine Managerin für das Unternehmen arbeiten, die aus ihrer Zeit bei Seat Deutschland im Handel gut bekannt ist.

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Auch das Volkswagen-Zentrum Mainz, der größte Löhr-Betrieb, bekommt eine neue Geschäftsführerin.
Auch das Volkswagen-Zentrum Mainz, der größte Löhr-Betrieb, bekommt eine neue Geschäftsführerin.
(Bild: Löhr & Becker)

Die Löhr & Becker AG stellt Teile ihrer Führungsmannschaft zum 1. Januar 2019 neu auf. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, wird dann Andreas Müller die Leitung für den Neuwagen-Vertrieb der gesamten Gruppe übernehmen. Müller, der bereits seit 1997 für die Handelsgruppe arbeitet, war zuletzt seit 2010 Geschäftsführer des Audi-Zentrums in Mainz.

Jene Position übernimmt Andreas Smutny. Er war seit August 2014 Geschäftsführer des Löhr-Standorts in Wiesbaden mit den Marken Skoda und Seat. Diese Funktion wird Smutny bis auf Weiteres auch behalten, Unterstützung in Wiesbaden erhält er künftig von Sylvia Müller-Grzimek. Sie wird dort im neuen Jahr als Betriebsleiterin arbeiten. Müller-Grzimek war bis April 2018 Leiterin der Händlerorganisation bei Seat Deutschland.

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Auch im größten Löhr-Betrieb, dem Volkswagen-Zentrum Mainz, gibt es eine Veränderung an der Spitze. Künftig übernimmt dort Christina Degenhart die Geschäftsführung. Sie war zuletzt für die Autohäuser in Neuwied und Höhr-Grenzhausen verantwortlich. Jene Aufgaben übernimmt zum neuen Jahr Mario Pommer, der aus der Holding ins operative Geschäft wechselt.

Generationswechsel in Trier

Ein Generationswechsel steht zudem in Trier und in Daun an. Der bisherige Geschäftsführer des Volkswagen-Zentrums Trier und von Löhr Automobile Daun, Manfred Dahm, verabschiedet sich in den Ruhestand. In die Führungsrolle schlüpft ab 1. Januar 2019 Claudia Schu, die bereits zum 1. Oktober 2018 – zunächst als Betriebsleiterin in Trier – ihre Arbeit bei Löhr aufgenommen hat.

Löhr & Becker zählt zu den größten deutschen Automobil-Handelsgruppen. Hauptsitz des Unternehmens ist Koblenz. Den Vorstand der AG bilden Hans-Jürgen Persy, Uwe Finkler und Rainer Blessgen, im Aufsichtsrat sitzen Günther Falkenstein, Jenny Löhr Sodian und Wolfgang Söhner. Das Jahr 2018 wird die Gruppe mit ihren 32 Standorten voraussichtlich mit einem Absatz von gut 28.500 Neu- und Gebrauchtwagen abschließen. Der Umsatz wird bei rund 820 Millionen Euro liegen. Für die Löhr-Gruppe, die Autos der Marken VW, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Porsche, Seat und Skoda vertreibt, arbeiten rund 1.570 Beschäftigte.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«