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Mazda: Neue Wege, um Kunden zu gewinnen

| Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Der Importeur informierte seine Handelspartner auf einer Roadshow quer durch Deutschland über seine geplanten Vertriebs- und Marketingmaßnahmen.

Josef A. Schmid gewährte den Händlern auch einen Ausblick auf die Modellneuheiten im Jahr 2015.
Josef A. Schmid gewährte den Händlern auch einen Ausblick auf die Modellneuheiten im Jahr 2015.
(Foto: Mauritz)

„Wir haben aktuell wirklich einen Lauf.“ Dieses Fazit zog Mazda-Geschäftsführer Josef A. Schmid auf der Händlerroadshow, die Anfang der Woche in Nürnberg stattfand. Insgesamt tourt der Leverkusener Importeur aktuell durch vier deutsche Städte, um seine Partner über die Vertriebsziele und -programme, die geplanten Marketingmaßnahmen, den Modellfahrplan und seine künftige Strategie zu informieren.

Die Stimmung auf der Veranstaltung war angesichts der positiven Entwicklung der Verkaufszahlen und der erfreulichen Renditesituation im Handel sehr gut: „Wir konnten unsere Neuzulassungen 2013 in einem rückläufigen Markt um 10,5 Prozent steigern. 62 Prozent des Gesamtvolumens ging dabei auf das Konto unserer neuen Modellgeneration“, unterstrich Schmid.

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Die durchschnittliche Händlerrendite lag zum Jahresende bei knapp über zwei Prozent. Die besten 25 Prozent der Händler hätten eine Rendite von über 5 Prozent erwirtschaftet, jeder zweite Mazda-Partner schaffte immerhin 3,9 Prozent.

Auch in das Jahr 2014 sei Mazda gut gestartet, unterstrich Schmid: „Im Januar und Februar konnten wir vor allem dank des Mazda 3 und des Mazda CX-5 die Neuzulassungen um 26,9 Prozent steigern.“ Für das Gesamtjahr hat Mazda Deutschland 50.000 Einheiten im Visier – ein Ziel, das laut Schmid problemlos erreichbar sein sollte.

Verbesserungspotenzial im Handel gebe es aber noch durchaus: Schmid sieht vor allem bei der Kundenzufriedenheit und dem Zubehörverkauf noch deutlich Luft nach oben. Zudem böten die Mazda-Händler ihren Kunden nach wie vor zu selten Finanzierungen und Versicherungen an.

Drei Betriebe auf neue Signalisation umgestellt

Detailinformationen zum neuen Schauraumkonzept konnten die zahlreich vertretenen Mazda-Manager den Händlern noch nicht geben. Dazu müssen sie sich noch bis Mitte Mai gedulden. Bislang hat der Leverkusener Importeur die neue Außensignalisation in drei Betrieben eingeführt. Insgesamt gibt es deutschlandweit sieben Pilothändler, bei denen die neue Außen- und Innen-CI schrittweise umgesetzt werden soll.

Bernhard Kaplan stellte den teilnehmenden Händlern die Vertriebsprogramme für das laufende Jahr vor: Dabei setzt der Importeur auf Kontinuität und hält neben der Null-Prozent-Finanzierung auch an der optionalen Achtjahresgarantie fest. Wachstumspotenzial sieht der Vertriebschef vor allem im Flottengeschäft mit dem Mazda 6. Der Wettbewerb sei in der Mittelklasse aktuell eher schwach aufgestellt.

„Mazda ist zudem der einzige japanische Hersteller, der die komplette Mobilitätskette bedienen kann“, unterstrich Bernhard Kaplan. Anfang des Jahres hatte Mazda mit dem „Mobil Profi-Charter“ ein Langzeitmietangebot für Firmenkunden für einen Zeitraum zwischen drei bis zwölf Monaten eingeführt. Die Buchungsplattform ist nun online verfügbar und wird intensiv beworben, um gewerblichen Kunden den Weg zu Mazda so einfach wie möglich zu machen. Um zu testen, welches Potenzial das Carsharing bietet, hat Mazda mit der deutschen Bahn und CC-Uni Rent ein Pilotprojekt gestartet und steuert insgesamt 60 Fahrzeuge bei, die an Flinkster-Stationen in vier deutschen Städten stehen werden.

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